Da installiert man 64bit und schon fängt man an sich zu ärgern…

Ich hatte es befürchtet. Bisher bin ich mit allen meinen privaten PCs bei 32bit Betriebssystemen geblieben.

Nun habe ich Windows 7 und habe mich mutig für meinen netten Samsung Laptop für ein 64bit OS entschieden. Dann kann ich meine 4GB Speicher wenigstens auch komplett nutzen.

Und jetzt fange ich schon an mich zu ärgern, denn ich benutze gerne Groove 2007 (die Ordnersynchronisation), weil es einfach praktisch ist. Aber was sehen meine Augen beim einrichten des Grove Kontos auf dem Rechner:

Groove-Dateifreigabe-Arbeitsbereiche werden in 64-Bit-Betriebssystemen nicht unterstützt.

Nicht zu fassen… Überall wird ein 64bit Hype betrieben und viele Werkzeuge funktionieren darauf nicht.
Und schon fange ich mich zu ärgern 😐 Manchmal sollte man sich vorher klug machen bei dem was man will.

5 Gedanken zu „Da installiert man 64bit und schon fängt man an sich zu ärgern…“

  1. „Viele Werkzeuge“ kann ich eigentlich nicht bestätigen. Seit fast drei Jahren arbeite ich nur noch unter einem 64-bit System, bisher lief alles, was laufen sollte.

    Falls Du die Synchronisierung nicht ganz so oft brauchst, könntest Du Dir XP samt Groove in eine VM installieren sowie die zu synchronisierenden Daten auf dem Host-PC freigeben und in der VM mappen. Vorausgesetzt, die Groove-Synchronisierung arbeitet nur mit Dateien.

  2. Ja, OK. Viele mag übertrieben sein, aber es ist einfach auch ärgerlich, dass die Treiberverfügbarkeit so dünn ist.

    Aber vielleicht hast Du recht und ich ärgere mich aktuell nur über Kleinigkeiten.

    Für das ganze jetzt den XP-Mode aufzuziehen finde ich wiederum etwas Overkill. Es war nettt mit Groove zu arbeiten. Jetzt muss ich manches anders organsisren, bzw. auf Office 2010 warten 😉

  3. Die Treiberverfügbarkeit für Hardware ist recht hoch. Davon ausgenommen sind aber Softwaretreiber (z.B. Dateisystemfilter), die mit der jeweiligen Anwendung ausgeliefert werden. Da kann Windows selbst nix für.

    Mit meiner DOS-Fakturierung ging es mir damals ähnlich, da x64 generell keine DOS-Anwendungen mehr unterstützt. Der erste Ausweg war eine VM, mittlerweile läuft die Fakturierung aber auf einem anderen Rechner.

  4. Verstehe zwar nur Bahnhof, aber wollte doch wenigstens – wenn ich schon ‚mal auf Deinem Blog umherirre – mich nicht einfach aus dem Staub machen und Dich ganz herzlich grüßen.

    Herzlich,
    jörg

  5. Oha, meine letzten x64-Versuche sind auch schon einige Jahre her. Ich erinner mich nur noch an letzte XP- und erste Vista-Versionen und den Promise-RAID-Controller. Und ich, wie ich auf Hexlevel im Treiber rumhacke… das war der Moment, wo ich mir sagte: so dringend habe ich das denn auch nicht. 😀

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