VS 2008


ProgrammierenSoftwareToolsVS 2008VS 2010VS-Tipps&TricksMartin Richter - Do 20 Mai 2010 20:14

 Wer programmiert, der dokumentiert auch. Denke ich zumindest :D

Ich zumindest habe teilweise Kommentare, die sich über 10 bis zu 100 Zeilen erstrecken. Die sind nah am Code und erklären, oft was die Hintergründe für das gewählte Design und Vorgehen sind.

Leider ist aber der Editor vom Visual Studio kein Word. D.h. absatzweisen Umbruch kennt das Ding nicht und manuell solche Texte inkl. Einrückungen und Listen mit Bindestrichen oder 1., 2., 3. zu formatieren ist etwas was gar keinen Spaß macht. Zudem sind die Kommentar Zeichen // oder * eher lästig als hilfreich beim schreiben.
Und auch VAX muss hier mal passen. Aber! Netterweise gibt e auch andere Addins.

Ich habe vor langer Zeit schon den Comment Reflower  entdeckt. Mit dem ist das Ganze ein Klacks.
Aus dem nachfolgenden Text:

// Dies ist ein Kommentar, den man nicht wirklich hier schreiben
// müsste und der
// eigentlich nichts bedeutet außer
// die Funktionen von einem netten Addin zu zeigen.
// Das
//  1. wirklich Arbeit erspart
//  2. total simpel zu bedienen ist
//  3. für alle VS-Versionen von 2005 über 2008 bis 2010 verfügbar ist.
// Was bei der Formatierung heraus kommt lässt sich sehen.

Wird in Null-Komma-Nichts der folgende Text:

// Dies ist ein Kommentar, den man nicht wirklich hier
// schreiben müsste und der eigentlich nichts bedeutet
// außer die Funktionen von einem netten Addin zu
// zeigen. Das
//  1. wirklich Arbeit erspart
//  2. total simpel zu bedienen ist
//  3. für alle VS-Versionen von 2005 über 2008 bis
//     2010 verfügbar ist.
// Was bei der Formatierung heraus kommt lässt sich
// sehen.

Wer noch mehr Beispiele sehen will, was das Tool leistet findet hier auf der Sourceforge Seite ein Vorher Nacher Pärchen.

Das Addin existiert für alles Visual Studio Versionen ab 2005.
Es kann hier heruntergeladen werden:

PS: Es empfiehlt sich ein Blick auf die Blockdefnition in den Einstellungen. Dort ist oft ein Leerzeichen hinter dem * bzw. // eingetragen. Leider lässt sich in meiner Version hier RegEx nicht einschalten. Wer also ein <tab>-Zeichen hinter dem * oder // hat wird sich wundern wenn das Addin keinen Kommentar findet. Ich habe das Leerzeichen einfach entfernt…

PPS: Für alle nicht C++ Entwickler. Das Tool funktioniert auch für VB und C# :!:

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ProgrammierenTFSVS 2008Martin Richter - So 14 Feb 2010 20:34

Wer nach “TFSDeleteProject TF30063″ googled findet genug Treffer, die eine Lösung anbieten. Viel ist hier nicht mehr dazu zu schreiben.

Hier die für mich wichtigsten Links, für Erklärung und Lösung dieses TFS Problems:
http://blogs.msdn.com/dstfs/archive/2009/08/21/tfsdeleteproject-exe-thwarted-by-windows-sharepoint-services-permissions.aspx
http://vsts-fu.blogspot.com/2008/10/tf30063-you-are-not-authorized-to.html
http://social.msdn.microsoft.com/Forums/en-US/tfsadmin/thread/b5e6a42a-dc22-499c-97e0-4fe5b563d49a/

Der letzte Link beschreibt die Lösung, aber es geht auch etwas schneller ohne sich an die Site und den TFS anzumelden :!:

Wer in die Site-Administration geht wird dort immer den Benutzer TFSSETUP als Site Collection Administrators vorbelegt finden.
Anstatt nun den eigenen Account in die Sharepoint Site Collection Administrators und in die Team Foundation Administrators einzutragen, kann man dem Account TFSSETUP auch die Rechte geben sich lokal an einem beliebigen Rechner anzumelden auf dem VS-2008 installiert ist. Das geht am einfachsten wenn man den TFSSETUP Account in die Gruppe Benutzer/Domänen-Benutzer aufnimmt.
Oft wird dies bei der Installation und dem Anlegen des Accounts nicht einmal eingeschränkt, bzw. der Account ist bereits Domänen-Benutzer ;)
Also als TFSSETUP anmelden und schon läuft der TFSDeleteProject ohne Probleme.

PS: Wenn man es richtig macht nimmt man dem TFSSETUP Account hinterher wieder das Recht für lokales Anmelden, den er benötigt es nicht im Gegensatz zu TFSSERVICE;)

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C++ProgrammierenVS 2008VS 2010VS-Tipps&TricksWindows APIMartin Richter - Mo 21 Dez 2009 20:05

Wer sich schon durch die Windows Header gekämpft hat um herauszufinden warum welche Definition einer Struktur oder Funktion in irgend einer Windows Version so oder gar nicht vorhanden ist, der weiß auch wie einem #if, #elif, #else und #endif das Leben schwer machen können, was die Orientierung betrifft.

Netterweise hilft einem eine Funktion, die man nur von Blöcken und verschachtelten Funktionen her kennt Strg+´ (Edit.GotoBrace). Wichtig! Man darf nicht auf der Variable oder Bedingung stehen, sondern muss auf dem Schlüsselwort stehen.

Wenn man auf einer Präprozessor Direktive kann man mit den Tasten die einem zur passenden Klammer bringt zur nachfolgenden Direktive. Und mit dem Festhalten der Umschalttaste kann man den entsprechenden Block auch markieren.

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InstallationProgrammierenSoftwareSupportTFSVS 2008WindowsMartin Richter - Do 12 Nov 2009 23:10

Ich habe einen Server auf dem mein TFS läuft. D.h. es ist eine Ein-Server Installation. SQL-Server, TFS und SharePoint liegen alle auf einem Windows 2003 R2.

In der letzten Zeit hatte ich schon das Gefühl, dass der erste Kontakt zum TFS ziemlich langsam war, bzw. auch das erste Speichern eines Tasks, oder Bugs.

Vor einigen Tagen dann bekam ich eine Meldung, dass kein Backup mehr durchgeführt wurde.
Eine Analyse ergab, dass auf dem TFS mit einem 100GB Raid5 Laufwerk nur noch 200MB frei waren. Eine Suche ergab, dass sich im Verzeichnis C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Web Server Extensions\12\LOGS\ weit über 22GB an Daten angesammelt hatten.

Eine weitere Analyse ergab, dass alle 15 Sekunden ca. 4000 Zeilen mit dem folgenden Text erzeugt wurden.

Alle 15 Sekunden ca. 4000 Einträge

11/02/2009 11:59:14.87  OWSTIMER.EXE (0×0F30)                    0×049C Windows SharePoint Services    Timer                          5uuf Monitorable Die vorhergehende Instanz des Timerauftrags ‘Config Refresh’, ID {0CA4803D-1621-49F4-BEFC-1BA2B441AC28} für den Dienst ‘{8B6CADF9-8ECE-409C-8D32-E336A5564C04}’ wird noch ausgeführt. Die aktuelle Instanz wird deshalb übersprungen. Sie sollten eine Vergrößerung des Intervalls zwischen den Aufträgen in Erwägung ziehen.

Einiges suchen im Internet ergab, dass ich nicht alleine an diesem Problem leide. Es gibt sogar einen KB Artikel dazu: http://support.microsoft.com/kb/941789/en-us/

Letzten Endes kann man die Warnungen unterdrücken, indem man den Logging Level verändert. Das geht einmal wie beschrieben über die SharePoint 3.0 Central Administration. Aber weitaus einfacher geht es auch über die Befehlszeilentools.

stsadm -o setlogginglevel -category timer -tracelevel unexpected 

Das ganze kostet aber immer noch einiges an Performance, denn dies unterdrückt nur die Protokollierung des Problems. Ein Refresh des Caches ist aber wirklich nicht alle 15 Sekunden notwendig, wie es die Standardeinstellungen vorsehen. Den Prozess alle 5 Minuten laufen zu lassen langt auch.
Das erreichen wir durch:

stsadm -o setproperty -propertyname job-config-refresh -propertyvalue "Every 5 minutes between 0 and 59"

Die entsprechende Doku dazu findet sich hier:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc424971.aspx
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc261740.aspx

Die Standardwerte kann man wieder setzen durch die Befehle:

stsadm -o setlogginglevel -default -category timer
stsadm -o setproperty -propertyname job-config-refresh -propertyvalue "Every 15 seconds"

Ich hatte zu dem Problem auch den Microsoft Support bemüht, allerdings erfuhr ich hier auch nicht mehr, als ich selbst schon ermittelt hatte. Allerdings wurde mir angedeutet, dass es zu diesem Problem auch einen “noch” inoffiziellen Fix gibt. Mal sehen ob sich hier mal noch etwas tut.

Mein fix behebt zumindest das Problem mit den extrem vielen Log-Datei Daten- Und auch die Performance des TFS ist wieder etwas besser geworden, nachdem der entsprechende Timer Job nur noch alle 5 Minuten läuft.

Weitere Links zu OWSTIMER und den Timer Jobs des Sharepoint 3.0

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C++DebuggingProgrammierenVS 2008VS 2010VS-Tipps&TricksMartin Richter - Mi 23 Sep 2009 21:36

Beim Debuggen Variablen im Watch-Window oder im Quick-View anzeigen zu lassen ist gängige Praxis und jeder etwas fortgeschrittene Entwickler wird diese Funktionen des Visual-Studios nutzen.

Üblicherweise wählt der Debugger eine Darstellungsform, die für die Variable geeignet ist. Besonders für STL Datentypen hat sich hier einiges getan seit VC-2005.

Dennoch kann man dem Debugger für manche Datentypen noch einen Format Specifier mitgeben, der einem die Arbeit beim Debuggen extrem erleichert.
Format Specifier erlauben es eine Variable entsprechend Ihrer Verwendung zu interpretieren. Typisch hier wäre eine Windows Nachricht. Als Integer sagt einem 0×0129 nicht viel, aber WM_NCCREATE einiges. Wenn man hinter die Variable nMsg im Watch-Fenster einfach aus nMsg,wm erweitert erhält man sofort die Nachricht als symbolischen Wert angezeigt.

Ich will hier nicht alle aber wenigstens ein paar sehr nützliche und weniger bekannte Format Specifier aufzählen:

! – Raw format
hr – HRESULT in Klartext
su -Unicode
s8 – UTF8
wm – Windowsnachricht
wc – Fensterstil
<n> – Anzahl der Arrayelemente

Am schönsten sieht man die Wirkung an dem folgenden Code und den nachfolgenden Bildern der Watch-Windows:

int g_ai[] =
{
  4711,
  815,
  1234
};
 
int _tmain(int argc, _TCHAR* argv[])
{
  std::list lst;
  lst.push_back(1);
  lst.push_back(2);
  DWORD dwHResult = 2147943623;
  void *szUnicode = L"Unicode ÄÖÜäöü";
  char *szUTF8Code = "Umlaute AE=\xc3\x84 OE=\xc3\x96 UE=\xc3\x9c.";
  UINT winmsg = 125;
  DWORD winstyle = 0xA6730000;
  int *pi = g_ai;
 
  DebugBreak();
  return 0;
}

Hier das Ganze die Daten im Watchwindow ohne Formatspecifier:

Watch1

Hier das Ganze mit:

Watch2

Weitere Links dazu:
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/75w45ekt.aspx
http://blogs.msdn.com/vcblog/archive/2006/08/04/689026.aspx

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C++CRTDebuggingMFCProgrammierenVS 2008VS 2010VS-Tipps&TricksMartin Richter - So 30 Aug 2009 16:10

ASSERTs in der MFC und in der CRT sind tolle Hilfsmittel, aber nicht selten verfälschen sie auch das Problem alleine dadurch, dass ein Fenster aufpoppt, wenn der ASSERT zuschlägt. Hat man nun einen Code, der in einem Tooltipp etwas Böses macht, dann wird der Tooltipp selbst aber schon wieder durch das erscheinen der ASSERT Meldung zerstört. Oder es wird ein neuer ASSERT ausgelöst. Der Callstack wird dadurch oft schwer zu lesen.
Besonders heikel kann dies auch noch werden wenn man mehrere Threads hat. Gleichfalls problematisch ist, dass in dem Moment in dem die ASSERT Box auftaucht nun auch wieder alle Timer weiterlaufen und sehr eigentümliche Seiteneffekte weiter auslösen können, dito. Probleme in WM_PAINT Handlern, denn auch die lösen evtl. schon wieder Aktionen aus, die Variablen verändern.

Nett ist am ASSERT-Dialog natürlich die Möglichkeit Ignorieren zu sagen und das Programm weiter laufen zu lassen. Ganz besonders wenn man Debug Versionen im Testfeld mit Anwendern testet.

Dennoch bin ich bei Debug-Versionen dazu übergegangen ASSERTs direkt  crashen zu lassen, bzw. direkt einen Debug-Break auszulösen. Das erleichtert das Lesen des Crashdumps bzw. hilft auch beim Debuggen, weil man direkt an der Stelle steht wo es hakt und alle Fenster und Variableninhalte exakt noch so sind, wie Sie es beim Auftreten des Problems waren (Tooltips, Popups, Menüs etc.).

Der Code um das zu erreichen ist relativ simpel. Man verwendet dazu _CrtSetReportHook2. In dem Hook sagt man einfach was man gerne hätte. Nämlich bei einem ASSERT oder ERROR keinen Dialog sondern einen Break (INT3).

#ifdef _DEBUG
int __cdecl DebugReportHook(int nReportType, char* , int* pnRet)
{
  // Stop if no debugger is loaded and do not assert, cause a crash
  // - returning TRUE indicates that we handled the problem, so no other hook
  //   needs to perform any action
  // - setting the target of *pnRet to TRUE indicates that the CRT should
  //   execute an INT3 and should crash or break into the debugger.
  return *pnRet = nReportType==_CRT_ASSERT ||
                  nReportType==_CRT_ERROR ?
                            TRUE : FALSE;
}
#endif
 
void SetBreakOnAssert(BOOL bBreakOnAssert/* =FALSE */)
{  
// Need to disable the ASSERT handler?
#ifdef _DEBUG  
  if (bBreakOnAssert)   
    _CrtSetReportHook2(_CRT_RPTHOOK_INSTALL, DebugReportHook); 
  else   
    _CrtSetReportHook2(_CRT_RPTHOOK_REMOVE, DebugReportHook);
#else
  UNUSED_ALWAYS(bBreakOnAssert);
#endif
}

Durch diese kleine Funktion SetBreakOnAssert kann man dieses Verhalten nun einfach ein- und ausschalten. Nähere Details stehen im Kommentar der Hook-Funktion.

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DebuggingMFCProgrammierenVS 2008VS 2010VS-Tipps&TricksWindows APIMartin Richter - So 09 Aug 2009 18:50

Wer wollte nicht schon immer mal gerne TRACE (Debug)-Ausgaben in seinem Release Programm haben ohne dafür überall OutputDebugString reinschreiben zu müssen.

Die nachfolgene kleine Klasse macht es möglich, den gewohnten Syntax des MFC TRACE Makros zu verwenden und direkt auf die Debugausgabe umzuleiten:

//    CTraceToOutputDebugString
//        Is a nice replacment class for TRACE
//        Easy to use with:
//            #undef TRACE
//            #define TRACE    CTraceToOutputDebugString()
 
class CTraceToOutputDebugString
{
public:
    // Non Unicode output helper
    void operator()(PCSTR pszFormat, ...)
    {
        va_list ptr;
        va_start(ptr, pszFormat);
        TraceV(pszFormat,ptr);
        va_end(ptr);
    }
 
    // Unicode output helper
    void operator()(PCWSTR pszFormat, ...)
    {
        va_list ptr;
        va_start(ptr, pszFormat);
        TraceV(pszFormat,ptr);
        va_end(ptr);
    }
 
private:
    // Non Unicode output helper
    void TraceV(PCSTR pszFormat, va_list args)
    {
        // Format the output buffer
        char szBuffer[1024];
        _vsnprintf(szBuffer, _countof(szBuffer), pszFormat, args);
        OutputDebugStringA(szBuffer);
    }
 
    // Unicode output helper
    void TraceV(PCWSTR pszFormat, va_list args)
    {
        wchar_t szBuffer[1024];
        _vsnwprintf(szBuffer, _countof(szBuffer), pszFormat, args);
        OutputDebugStringW(szBuffer);
    }
};

Durch den obenstehenden Code kann man auch in einer Release Version Trace Ausgaben erzeugen und z.B. mit DebugView.exe (Sysinternals) sichtbar machen, ohne evtl. weitere Anpassungen vornehmen zu müssen:

// Activate my special tracer
#undef TRACE
#define TRACE    CTraceToOutputDebugString()
 
void Foo()
{
     // Sometime usefull to see the output in a release version too
     TRACE(__FUNCTION__ " called at %d\n", GetTickCount());
}
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C++MFCProgrammierenVS 2008VS 2010Martin Richter - Sa 01 Aug 2009 18:26

 Hash-Algorithmen haben es mir irgendwie angetan. 1984 hatte ich das erste mal mit einem miesen Hashverfahren zu tun, das einfach versagte wenn es nur um Ziffern ging. Das ganze betraf das Betriebssystem OASIS (später TheOS) und dessen Index Dateiorganisation. Ich entwickelte hierfür einen Patch in Assembler, der damals exakt in den x-Bytes der Kernels in Z80 Assembler passen musste.
Das Problem bei Strings die nur aus Ziffern bestehen ist das die Veränderung, die immer nur die unteren 4 Bits betrifft und die höheren 4 Bits immer konstant sind mit 3 belegt sind.

Als ich gelesen habe,  dass in VS-2010 die CMap Implementierung nun auch für Strings den selben Algorithmus aus der STL erhalten, habe ich mir auch den mal genauer angesehen. (siehe Beitrag Die MFC erhält mit VC-2010 jetzt eine neue HashKey Implementierung)
Der sieht so aus:

inline UINT CMapStringToString::HashKey(LPCTSTR key) const
{
  UINT nHash = 0;
  if (key == NULL)
  {
    AfxThrowInvalidArgException();
  }
 
  while (*key)
    nHash = (nHash<<5) + nHash + *key++;
  return nHash;
}

Und auch in diesem Fall muss ich sagen, dass der Algorithmus nur scheinbar intelligent ist. Wenn man sich aber die Abstände die hier erzeugt werden etwas genauer anschaut kommt man schnell auf eine Wertekombination, in der der Algorithmus versagt.
Wie sehr er versagt zeigt das folgende Beispiel, in dem ich einfach einen String verwende der aus 5 Ziffern besteht und immer den Abstand 11 verwendet.

CMapStringToPtr myMap;
for (int i=0; i<1000; i+=11)
{
  CString strKey;
  strKey.Format(_T("%05d"),i);
  myMap[strKey] = NULL;
}

Das erschreckende Ergebnis der Verteilung ist bei einem Unicode wie auch MBCS Projekt:

TMyMap<class CMapStringToPtr>::DumpMap
Bucket  0 =  0
Bucket  1 =  0
Bucket  2 =  0
Bucket  3 =  0
Bucket  4 =  0
Bucket  5 =  0
Bucket  6 =  0
Bucket  7 =  0
Bucket  8 = 36
Bucket  9 =  0
Bucket 10 =  0
Bucket 11 =  0
Bucket 12 =  0
Bucket 13 =  0
Bucket 14 = 55
Bucket 15 =  0
Bucket 16 =  0

Wie gut, dass auch die String Variante von HashKey überarbeitet wird.

BTW: Da die internen Strukturen protected sind muss man zu einem kleinen Trick greifen um die Verteilung ausgeben zu können. Ich habe dazu ein template verwendet, dass für alle MFC Maps funktioniert.

template<class TBase> class TMyMap : public TBase
{
public:
  void DumpMap()
  {
    TRACE(__FUNCTION__ "\n");
    if (m_pHashTable)
    {
      for (size_t i=0; i<m_nHashTableSize; ++i)
      {
        int iCount = 0;
        for (CAssoc *p = m_pHashTable[i]; p; p=p->pNext)
          ++iCount;
        TRACE("Bucket %2d = %4d\n", i, iCount);
      }
    }
  }
};

Merke: Wer Hashes verwendet sollte sich über sein Hashverfahren wirklich gedanken machen.

BTW: Sollte es den Leser meines Blogs langsam langweilen weil ich mich permanent mit Hash-Algorithmen aufhalte, der sei getröstet: Dies war vorläufig mein letzter Beitrag zu CMap… :mrgreen:

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C++MFCProgrammierenVS 2008VS 2010Martin Richter - Mi 29 Jul 2009 17:50

Ich hatte die schlechte Hashkey Implementierung ja bereits in VC-2005 als Bug gemeldet (siehe Die HashKey Implementierung in der MFC in VC-2005 und VC-2008). In VC-2008 geschah dies bzgl. wieder nichts. Aber was lange währt wird manchmal gut ;)

Die neue Implementierung wird aus der aktuellen STL übernommen. Diese Implementierung sorgt für Integer und Pointer für eine sehr gute zufällige Verteilung. Und weitere gute Nachricht dazu, auch die Implementierung für Strings wird aus der STL übernommen.

Zitat:

Hello Martin,

Thanks for the report. This issue has been fixed in MFC for Visual Studio 2010. MFC now uses the STL hash functions directly when possible, or uses a new algorithm copied from STL (in the case of strings).

Pat Brenner
Visual C++ Libraries Development
Von Microsoft am 20.07.2009 um 12:15 bereitgestellt

Siehe https://connect.microsoft.com/VisualStudio/feedback/ViewFeedback.aspx?FeedbackID=468860

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ProgrammierenVS 2008VS-Tipps&TricksMartin Richter - Mo 06 Jul 2009 22:30

Eigentlich bin ich sehr konservativ was meine Visual-Studio Einstellungen betrifft. Aber irgendwie hat mich heute mal die Experimentierlaune überkommen, weil ich durch Zufall über einige Color-Schemes gestolpert bin und im C++ Forum eine Diskussion lief ob “hell auf dunkel” oder “dunkel auf hell” besser ist.

Am Ende des Experimentierens, habe ich das Farbschema gelassen wie es ist. Ich habe ja auch VA-X, den untentbehrlichen Helfer des Programmieres,  und auch da ist bis auf das Highlighting alles Standard. Aber bei der Schriftart habe ich – für mich gefühlt – was besseres gefunden: “Consolas”.
Eindeutig für mich das schönere Schriftbild, klarer und etwas kompakter und kleiner als “Courier New”.

Beispiel “Courier New”
CourierNew

Beispiel “Consolas”
Consolas
Wer mag, der kann es gleich probieren. Auf meinen Vista Rechnern war diese Schriftart sofort vorhanden. Wer das Font-Paket nicht hat, der kann es herunterladen bei Microsoft Consolas Font Pack for Microsoft Visual Studio 2005 or 2008

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