Windows 7


HardwareSoftwareWindows 7Martin Richter - Mo 09 Jan 2012 20:42

Ich habe meinen neuen Rechner mit einer TerraTec Cinergy T PCIe Dual Karte ausgestattet und dachte schon mit deren Treiber oder der Karte stimmt was nicht, weil ich in der Media Center Edition kein Bild bekommen habe. Der Ton funktionierte tadellos.

Die Ursache lag aber in dem neuen Nvidia GeForce Treiber 285.62 (Windows 7, 64bit). Mit diesem dem hat auch bei der Wiedergabe einer Aufzeichnung kein Bild.  Nun bin ich auf den Treiber Stand 280.26 zurück gegangen und alles ist wieder gut.

Da ich nicht Zocke spielen, die neuen Features dieser Treiberversion für mich sowieso keine große Rolle.

ProgrammierenSoftwareVista / Windows 7Windows 7Martin Richter - Mi 16 Mrz 2011 00:25

Windows 7 SP1 scheint einige Probleme in Bezug auf ADO zu haben. So jedenfalls hat dies Mike Ryan gemeldet.
Hier die beiden Threads in den MSDN Foren, die von den Problemen berichten:

  1. Massive Thread-Handle Leaks bei asnychronen Operationen:
    ADO, adAsyncExecute and Windows 7 SP1 handles leaking
    http://social.msdn.microsoft.com/Forums/en/sqldataaccess/thread/68e23681-f6b5-4ed5-b963-e63e34eeac2f
    Dieser Bug wurde bereits von Microsoft bestätigt.
    Wer einen Fix braucht muss sich an den Microsoft Support wenden.
  2. Das zweite Problem betrifft die COM Registrierung für Applikationen, die auf Windows 7 SP1 Maschinen gebaut werden.
    Breaking change in MDAC ADODB COM components in Windows 7 Service Pack 1
    http://social.msdn.microsoft.com/Forums/en-US/windowsgeneraldevelopmentissues/thread/3a4ce946-effa-4f77-98a6-34f11c6b5a13
    Siehe auch:
    http://blogs.technet.com/b/asiasupp/archive/2011/03/14/changes-in-mdac-adodb-com-components-in-windows-7-service-pack-1.aspx

PS: Ich bin ziemlich froh, dass ich direkt auf OLD-DB arbeite… ;)

HardwareSoftwareToolsWindows 7Martin Richter - Di 15 Mrz 2011 20:14

Ich hatte nach der Installation von Windows 7 auf einem meiner Rechner ein eigentümliches Problem:

Auf diesem Rechner wie auf auf zwei anderen meiner Rechner benutze ich eine Microsoft Keyboard-Maus Kombination. Entsprechend ist auf den Rechnern auch Microsoft IntelliType und IntelliPoint installiert.

Alles lief beim Update von Windows 7 glatt. Aber nach dem Neustart des Systems bekam ich einen UAC Prompt und es wurde gemeldet, dass ein neuer USB Treiber für die Microsoft Tastatur installiert werden müsste. Also OK.

Aber beim nächsten Neustart wieder die gleiche Meldung, ein detailierter Blick auf den Treiber der angefordert wurde ergab folgende Info:

rundll32.exe C:\Windows\system32\newdev.dll,pDiDeviceInstallAction \\.\pipe\PNP_Device_Install_Pipe_1.{541e93b9-2da1-4d96-91e1-68472a06f5a9} “usb\vid_045e&pid_00e3&mi_00\7&13cc06b7&0&0000″

Neuinstallation/Reparaturinstalltion der IntelliType Software nützte nichts.

Erst als ich die Software komplett entfert hatte und dann eine Neuinstalltion durchgeführt habe verschwand diese lästige Meldung.

SoftwareWindowsWindows 7Martin Richter - Di 08 Mrz 2011 20:27

Auch durch die Installation des SP1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 kann man durch das Aufrufen der Datenträger Bereinigung 0,8GB bis 2,5GB an Speicher freigeben.

Entfernen der SP1 Backupdateien für Window 7

Dazu startet man einfach die Datenträgerbereinigung (CLEANMGR.EXE) als Administrator. Oder man startet die Datenträgerbereinigung normal und klickt dann auf den Schalter Systemdateien bereinigen. Nur wenn man das Programm als Admin startet erhält man auch Zugriff auf die Backupdateien des SP1.
Bei mir wurden hier zwischen 0,5GB und 0,8GB freigegeben.

Entfernen der SP1 Backupdateien für Windows Server 2008 R2

Das Löschen der Backup Dateien des SP1 für einen Windows Server 2008 R2 ist hier beschrieben:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff817650(WS.10).aspx (ziemlich weit unten unter To remove service pack backup files).

Der Befehl zum Entfernen der Backupdateien für ein durchgeführtes Online-Update lautet entsprechend:
DISM.exe /online /Cleanup-Image /spsuperseded

bzw. bei Verwendung eines Offline-Images:
DISM.exe /Image:<path_to_offline_image> /Cleanup-Image /spsuperseded

Auf meinen Servern konnte ich durch diese Operation im Schnitt ca. 2,4GB freigeben.

Nachtrag (09.03.2011):
Es sollte klar sein, dass man die Installation des SP1 nach Löschen der Backup-Dateien nicht mehr rückgängig machen kann.

ProgrammierenSoftwareVistaVista / Windows 7Windows 7Windows APIMartin Richter - Fr 21 Jan 2011 20:05

Es waren einmal die Zeiten in denen man in C:\WINDOWS\TEMP einfach mal eine Datei anlegen konnte und jeder darauf zugreifen konnte.
Seit Windows Vista hat sich ja einiges getan was Sicherheit betrifft, besonders auch die Rechtevergabe auf Dateien, die im C:\Windows\Temp Ordner angelegt werden.

Ein Programm  im Rentenalter (es ist gerade mal so um die 16 Jahre alt ;) geschätzt) erzeugte in C:\WINDOWS\TEMP eine Datei, mit der bestimmte Zugriffe abgesichert wurden. Darunter auch wenn mehrere Instanzen des Programms auf einem Rechner liefen. Das funktionierte prima. Die Datei wurde unter einem festen Namen angelegt und nicht entfernt, nachdem das Programm beendet wurde.

Seit Vista gibt es aber nun ein kleines Problem.:
Seit Windows Vista darf in C:\WINDOWS\TEMP immer noch jeder User Dateien erzeugen. Auf diese Dateien hat er auch vollen Zugriff. Aber auf diese Dateien hat kein anderer Nutzer mehr Zugriff… :eek: … und selbst ein Admin muss erst hier erst den Besitz übernehmen, wenn er die Datei nicht erzeugt hat.

Und nun hat diese kleine alte Programm den folgenden Effekt:

  • Benutzer A meldet sich an.
  • Benutzer A startet das Programm Er arbeitet damit und die temporäre Datei wird in C:\WINDOWS\TEMP angelegt.
  • Benutzer A meldet sich ab und beendet das Programm.
  • Benutzer B meldet sich an.
  • Benutzer B startet das Programm und … bekommt eine Fehlermeldung mit einem “Access denied!”.

Mit den neuen Rechten, die auf dem C:\WINDOWS\TEMP Verzeichnis liegen, kann der zweite Benutzer auf diese Datei nicht mehr zugreifen auf die eben nur der Erzeuger Zugriff hat, und der ist eben Benutzer A.

PS: Es Frage mich keiner warum C:\WINDOWS\TEMP aus GetWindowsDir und angehängtem Text TEMP zusammengesetzt wurde. Vermutlich um zu umgehen, dass ein privates temporäres Verzeichnis benutzt wird. Tja und CSIDL_APPDATA war dem damaligen Entwickler (evtl. noch unter Windows 3.1) nicht bekannt.

HardwareProgrammierenVista / Windows 7Windows 7Martin Richter - Fr 12 Nov 2010 20:35

Unsere Abteilung durfte für dieses Jahr (vor Weihnachten) noch Wünsche äußern. Und unser neuer Azubi brauchteinen besseren Rechner.
Jetzt bekommt er meinen Fujitsu Siemens Q8200 (Quad Core mit 2, 33 Ghz) mit 3GB RAM, 500GB Platte und Nvidia 9300 GE, das OS bisher war Window 7 Ultimate 32bit.

Ich habe schon meinen neuen ausgepackt ein Dell i7-870 (2,93GHz, 4 Cores, 8 Threads) mit 2x1TB Raid1 und 8GB Hauptspeicher dazu eine Nvidia GTX460 auch mit 1GB. Das Ganze wird dann mit Windows 7 Ultimate 64bit laufen.

Gegenüber meinem Intel Q8200 ist der neue rein gefühlsmässig im ersten Moment nicht schneller. Und von der schnellen Graka habe ich aktuell nichts, denn ich arbeite ziemlich oft nur Remote auf den Maschinen. Aber auf die 8GB Hauptspeicher und auf die 64bit Installation und virtuellen Maschinen, die meinen Rechner nicht mehr in die Knie zwingen, da freue ich mich schon echt drauf.

C++CommunityProgrammierenSoftwareVistaWindowsWindows 7Martin Richter - Di 19 Okt 2010 13:53

Seit Windows Vista ärgere ich mich über die Anzeige der Datei-Eeigenschaften.
Bei ausführbaren Dateien gibt es nicht mehr den schönen Versionsinfo Dialog aus XP, sondern eine Detailseite, die nicht auf den ersten Blick alle Infos liefert die man als Entwickler möchte. Zudem unterschlägt die Seite noch einiges Wissenswerte.

Jetzt hat “Fish” David B. Trout auf Codeproject eine Extension bereit gestellt, die die alte Versionsinfo wieder in den Explorer integriert.
Das Addin ist zwar nicht lokalisiert und zeigt die internen VERSIONINFO Tags an, aber das ist eigentlich kein Problem.

http://www.codeproject.com/KB/shell/VersInfoEx2.aspx

My vote: 5!

ProgrammierenSoftwareVistaVista / Windows 7WindowsWindows 7Windows APIMartin Richter - Do 16 Sep 2010 20:03

Jeder kennt von Windows Vista und Windows 7 die Junctions “C:\Programme” oder “C:\Dokumente und Einstellungen”.
Diese Verweise erlauben es auch älteren Programmen die evtl. hardcodierte Verzeichnisnamen haben oder auch Programmen, die die alten Verzeichnisstrukturen von Windows 2000 und XP nutzen korrekt zu arbeiten.

Jetzt könnte man meinen, dass es vollkommen egal ist ob man nun “C:\Programme” oder “C:\Program Files” benutzt.
Aber das ist es nicht :!: Es gibt ein paar ganz feine Unterschiede.

Ein simpler DIR auf der Befehlszeile

C:\>dir C:\Programme
 Datenträger in Laufwerk C: ist C-LAPTOP
 Volumeseriennummer: D483-432C
 
 Verzeichnis von C:\Programme
 
Datei nicht gefunden

macht das Problem offensichtlich!
Und was geht hier ab?

Die Antwort liefert ICACLS für die Junction:

C:\>icacls C:\Programme
C:\Programme Jeder:(DENY)(S,RD)
             Jeder:(RX)
             NT-AUTORITÄT\SYSTEM:(F)
             ORDEFINIERT\Administratoren:(F)

Dagegen zeigt ICACLS für das Verzeichnis selbst

C:\>icacls "C:\Program Files"
C:\Program Files NT SERVICE\TrustedInstaller:(F)
                 NT SERVICE\TrustedInstaller:(CI)(IO)(F)
                 NT-AUTORITÄT\SYSTEM:(M)
                 NT-AUTORITÄT\SYSTEM:(OI)(CI)(IO)(F)
                 VORDEFINIERT\Administratoren:(M)
                 VORDEFINIERT\Administratoren:(OI)(CI)(IO)(F)
                 VORDEFINIERT\Benutzer:(RX)
                 VORDEFINIERT\Benutzer:(OI)(CI)(IO)(GR,GE)
                 ERSTELLER-BESITZER:(OI)(CI)(IO)(F)

Während man auf “C:\Program Files” die Rechte sieht, die man auch erwartet, liegt auf der Junction selbst eine Einschränkung:
Die Berechtigung zum “Ordner Auflisten” wird verweigert für “Jeder” :!:
Jeder der neu eingeführten Junctions hat diese Einschränkung.

Meines Erachtens wurde dies gemacht um beim Durchsuchen von Verzeichnisstrukturen nicht unendliche Rekursionen zu erzeugen oder Verzeichnisse oder Dateien doppelt aufzuführen.
Eine Verzeichnis Rekursion ergäbe sich zum Beispiel durch die Junction Anwendungsdaten im Verzeichnis C:\Users\Username\AppData\Local, der exakt wieder auf das Verzeichnis C:\Users\Username\AppData\Local verweist.

OfficeProgrammierenSoftwareSupportVistaVista / Windows 7WindowsWindows 7Martin Richter - Sa 21 Aug 2010 10:16

 Wer kennt das nicht: Da hat man ein deutsches Microsoft-Produkt und bekommt eine Fehlermeldung, auf die Google nichts ausspuckt. Scheinbar ein seltener Fehler. Oder evtl. benutzen viel mehr Anwender die englische Version eines Entwicklerproduktes.

Was nun? Ja wenn man genau wüsste wie die selbe Meldung in englisch lautet, besonders wenn man keine Fehlernummer oder keine ID aus dem Ereignisprotokoll hat…

Die Lösung für MSDN Nutzer ist einfacher als man denkt:
Es gibt die Glossaries, d.h. die entsprechenden Übersetzungstabellen komplett zum Download :!:

In der entsprechenden ZIP-Datei befinden sich 276 csv Dateien mit allen möglichen Produkten. Das schließt die Windows Server Produkte ein, wie auch VisualStudio.
Alleine die Windows 7 Datei umfasst 56 Megabyte an Texten.

SoftwareVistaWindowsWindows 7Martin Richter - Mo 10 Mai 2010 20:50

Auf meinem Windows Server 2003 R2 haben sich in der letzten Zeit Fehlereinträge im Eventlog für die Sicherheit angehäuft. Und das bis zu 200 Einträge und mehr täglich.

Bei der Analyse stieß ich hauptsächlich auf die Ereigniskennung 675 mit dem Fehlercode 0×19. Meistens traten diese Eventlog Einträge im Viererpack auf, immer wenn ein Benutzer sich mit seinem PC im Netz angemeldet hat. Jeweils erschienen dann Einträge für den PC und den Benutzer, wie die nachfolgenden Beispiele beiden Beispiele aus dem Ereignisprotokoll meines Servers zeigen:

Ereignistyp: Fehlerüberw.
Ereignisquelle: Security
Ereigniskategorie: Kontoanmeldung
Ereigniskennung: 675
Datum: 21.04.2010
Zeit: 10:48:33
Benutzer: NT-AUTORITÄT\SYSTEM
Computer: SERVER
Beschreibung:
Fehlgeschlagene Vorbestätigung:
  Benutzername: COMPUTER$
  Benutzerkennung: DOMAIN\COMPUTER$
  Dienstname: krbtgt/domain.loc
  Vorauthentifizierungstyp: 0x0
  Fehlercode: 0x19
  Clientadresse: 192.168.16.150

sowie:

Ereignistyp: Fehlerüberw.
Ereignisquelle: Security
Ereigniskategorie: Kontoanmeldung
Ereigniskennung: 675
Datum: 21.04.2010
Zeit: 10:48:52
Benutzer: NT-AUTORITÄT\SYSTEM
Computer: SERVER
Beschreibung:
Fehlgeschlagene Vorbestätigung:
  Benutzername: Martin
  Benutzerkennung: DOMAIN\Martin
  Dienstname: krbtgt/DOMAIN
  Vorauthentifizierungstyp: 0x0
  Fehlercode: 0x19
  Clientadresse: 192.168.16.150

Nach einiger Recherche kam ich dahinter, dass dies nur Arbeitsplätze betraf, die Windows Vista oder Windows 7 einsetzten. Rechner mit Windows XP oder Windows 2003 Server tauchten hier nie auf.

Ein wenig weiteres Forschen brachte mich dann auf die Ursache:

Diese Event Id wird ausgegeben wenn, der Domänencontroller den Kerberos-Authentifizierungsversuch eines Rechners nicht versteht. Das nur Windows Vista und Windows 7 Rechner als Verursacher auftauchen liegt daran, dass mit Windows Vista AES (Advanced Encryption Standard) als Verschlüsselungsverfahren von den Clients bevorzugt wird.
Leider kennt aber der Windows 2003 Domänen-Controller dieses Verfahren noch nicht. Weil es aber einen Fallback auf das RC4-HMAC Verfahren gibt merkt der Anwender nichts davon.

Windows Systeme unterstützen die folgenden Verschlüsselungsverfahren für Kerberos:

  • DES-CBC-CRC (Registrycode 0×1)
  • DES-CBC-MD5 (Registrycode 0×3)
  • RC4-HMAC (Registrycode 0×17)
  • AES (Registrycode 0×12) Wird seit Windows Server 2008 unterstützt (d.h. auch Vista und Windows 7)

Die Standard Preauthentifizierung erfolgt bei Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP immer RC4-HMAC.

Die Lösung ist ein kleiner Workaround in dem man einfach dem Vista oder Windows 7 Rechner mitteilt er soll doch einfach auch die RC4-HMAC Verschlüsselung wählen. Das verhindert dann die Nutzung von AES  und die Fehler sind weg, die durch den vergeblichen AES Anmeldeversuch entstehen.
Das erreicht man in dem man den Code 0×17 (siehe Aufzählung oben) für den DefaultEncryptionType einträgt. Nachfolgend der entsprechende Auszug aus der REG-Datei, die ich auf die Clients verteilt habe.

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa\Kerberos\Parameters]
"DefaultEncryptionType"=dword:00000017

Oder in anderen Worten gesagt:

  • Man startet Regedit an den betroffenen Clients
  • Man wählt den Ast HKLM\System\CurrentControlSet\Control\LSA\Kerberos\Parameters
  • Dort erzeugt man einen DWORD Wert mit Namen DefaultEncryptionType
  • In diesen Wert setzt man 0×17 (bzw. 23 dezimal) ein

Nun ist Ruhe mit diesem Fehler :)

Weitere Links zum Thema Kerberos hier:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc738673(WS.10).aspx
http://tools.ietf.org/html/rfc4757

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