ProgrammierenSonstigesMartin Richter - Do 29 Jul 2010 20:26

Ich war mal wieder auf meiner WinQual Seite um festzustellen ob es im aktuellen Release auffällige Crashes gibt.
Dabei viel mir ein Link ins Auge, der ein VeriSign ‘Microsoft Authenticode’ Class 3 Code Signing Digital Certificate für nur $99,– anbietet. Bei einem Normalpreis von $499,– ist das kein schlechter Preis!

Hier der Link auf die WinQual Seite:
http://winqual.microsoft.com/help/default.htm#obtaining_a_verisign_class_3_digital_id.htm

und hier der entsprechende Link direkt zu VeriSign:
https://securitycenter.verisign.com/celp/enroll/upsell?promo_code=THEDEAL99&application_locale=VRSN_US&originator=VeriSign:CELP&bundle_id=MSIECS002&enable_options=validity_1

CommunityProgrammierenMartin Richter - Mi 05 Mai 2010 08:00

Seit Jahren haben sich MVPs dafür eingesetzt, dass NNTP Gruppen weiter ein integraler Bestandteil der Community Szene bei Microsoft bleiben. Das Reden und diskutieren hat nun ein Ende. Microsoft schafft Fakten.
Siehe
http://www.microsoft.com/communities/newsgroups/default.mspx
http://news.cnet.com/8301-13860_3-20004109-56.htm

Ab heute wird Microsoft in allen NNTP Gruppen bekanntgeben, dass diese Gruppen nach und nach abgeschaltet werden. Dieses Abschalten wird im Juni beginnen mit Gruppen, die wenig Traffic haben und im Herbst diesen Jahres soll dann die letzte Gruppe vom Netz gehen. Das heißt auch, dass im Community Bereich der Microsoft Homepage die Spiegelung der NNTP Gruppen beendet wird. http://www.microsoft.com/germany/community/developer/newsgroups.mspx.

Begründet wird dies damit, dass die Microsoft Community durch die Zentralisierung auf die Microsoft Webforen weiter gestärkt werden soll. Das Ganze wird weiter begründet mit der Möglichkeit einer effektiveren Suche, der besseren Archivierung, größerer Sicherheit und weniger Spam.

Verstehen kann ich diese ganze Argumentation nicht. Microsoft selbst hat es versäumt die NNTP Gruppen stärker zu umwerben und auch direkter auf diese effektiven Gruppen hinzuweisen. Suchen konnte man immer schon, wenn man es wollte und Spam war eher die Ausnahme als die Regel in den NNTP Gruppen. Manche Stimmen mögen hier eher anführen, dass Microsoft über diese Foren einfach keine Kontrolle hatte und das dies einer der wesentlichen Gründe für die Abschaffung ist. Ich befürchte dies leider auch. “Zensur” oder “Kontrolle” ist in den hauseigenen Webforen eben viel einfacher als im “freien” Usenet.

Microsoft hat IMHO alle Vorschläge der MVPs zu einer Stärkung dieser Community ignoriert und ist seine eigenen Wege gegangen und stellt nun leider Ihre eigene Community vor vollendete Tastsachen. Das andere Zeiten andere Techniken nötig machen oder eben auch hervorbringen ist eine Sache, aber dieses Für&Wider will ich hier jetzt gar nicht mehr diskutieren…

Das der Traffic die letzten Jahre abgenommen hat war klar zu sehen, ist aber eben auch Schuld von Microsoft selbst, weil keine Werbung gemacht wurde. Für meine “Lieblingsgruppe” ;) nntp://microsoft.public.de.vc war dies nicht unbedingt schlecht. Es blieb immer ein guter harter Kern an Regulars, der für eine gleichbleibend hohe Qualität sorgte. Jeder der diese Gruppe besuchte konnte mit einer qualitativ hochwertigen Antwort rechnen.

Ich kann nicht für alle Produktbereiche und alle Foren sprechen, aber ich denke, dass ich einen guten Überblick über die technischen Foren für C/C++ und WinAPI habe (sowohl in Englisch als auch in Deutsch). So möchte ich auch speziell zu der Situation dieser Foren hier Stellung nehmen. Als Regular seit über 13 Jahren in nntp://microsoft.public.de.vc , Moderator für die MFC und WinAPI Foren im deutschen C++ Forum (http://www.c-plusplus.de/foren) und Moderator in den C++ und Windows Entwicklungsbereichen der MSDN (http://social.msdn.microsoft.com/Forums/de-de/categories/) kann ich mir wahrscheinlich auch  ein Urteil erlauben. ;)

Im Vergleich zu allem, was ich in den letzten 12 Jahren an Community erlebt habe, ist keines der Webforen jemals an die hohe Qualität der Microsoft NNTP Foren herangekommen, zumindest was den Bereich Technik und Entwicklung betrifft. Dies gilt meines Erachtens sowohl für die deutschen, als auch englischen Foren. Dies habe ich so auch als Stellungnahme von anderen MVPs anderer Produktbereiche wahrgenommen. Man kann nur hoffen, dass sich das in Zukunft ändert. Das dies ein Automatismus wird wage ich stark zu bezweifeln.

Mit dem Launch von VS-2005 wurden auch deutsche Webforen eingeführt, die aber definitiv als Flop endeten. Im März letzten Jahres gab es dann einen Relaunch auf breiter Basis und mit mehr Engagement von Microsoft und einem vernünftigen Angebot von Gruppen gegenüber dem Start in 2005. Ich habe dazu damals entsprechend berichtet.
Das Microsoft hier weitaus mehr investierte war sofort auch daran zu erkennen, dass hier regelmäßig Microsoft Mitarbeiter präsent waren. Das war auch im Startup der englischen Webforen zu beobachten. Sie sorgten für eine hohe Antwortquote egal um welches Thema es auch ging.
Zumindest fangen diese Foren an zu funktionieren, obwohl sie im C/C++/WinAPI Bereich in keiner Weise an den Traffic der NNTP Gruppe oder des deutschen C++ Forums heran kommt. Ich muss auch klar sagen, dass hier noch einige thematische Gruppen fehlen. Aber wir werden vermutlich in nächster Zeit hier auch noch entsprechende Erweiterungen erleben.

Es bleibt die Tatsache, dass die Qualität in fast allen Webforen zum Teil unterirdisches Niveau haben.
Ein Großteil der Fragen entspringt der Unfähigkeit Google und Bing zu verwenden, geschweige denn die Möglichkeit zu nutzen technische Dokumentationen auch zu lesen. Mangelnde Eigeninitiative in Verbindung mit der allgegenwärtigen Forderung “Gib mir ein paar Zeilen Beispielcode” sorgen bei mir nicht gerade für Spaß und Herausforderung in diesen Community Bereichen.
Wen wundert es, dass sich ein Techie mit Niveau eher abgeschreckt, als angezogen fühlt, durch die Qualität der Diskussion und Mitglieder. Die Nische NNTP Gruppen war Qualitativ und aufgrund der gewachsenen Strukturen der Mitglieder eine gute Sache. Leider wird diese Nische nun bald verschwinden. Wenn nicht… wer weiß?

Für die Zukunft kann ich nur hoffen, dass viele der Regulars aus den NNTP Gruppen tatsächlich “umziehen” in die Webforen und damit hoffentlich für mehr Qualität und durch Ihre kontrollierte Präsenz auch für mehr Netiquette sorgen.
Ich bin gespannt was wird. Leider ist meine Hoffnung dies bzgl. gering. Ich befürchte eher, dass sich ein Profi nach dem anderen aus der Online-Community langsam genervt verabschieden wird.

Als Community Dinosaurier weine ich den NNTP Foren nicht nur eine Träne nach, aber das Leben geht weiter…

PS: Die Frage wann die microsoft.public.* Gruppen endgültig verschwinden bleibt natürlich offen. Nicht alle benutzten news.micrsoft.com als Newsserver und NNTP ist nun mal ein verteiltes System. Microsoft wird also eine RMGRPOUP Befehl für seine Gruppen versenden und es bleibt abzuwarten welche Newsserver diesen wirklich ausführen.
Es kann also gut sein, dass uns die microsoft.public.* Gruppen noch eine Weile erhalten bleiben, selbst wenn news.microsoft.com abgeschaltet ist. Nur werden Sie ein Schattendasein fristen und Sicherheit wird der Traffic hier weiter abnehmen, wenn es keinerlei Hinweise mehr von Microsoft selbst auf diese Foren gibt.

ProgrammierenSonstigesVista / Windows 7Martin Richter - Mo 01 Feb 2010 20:02

Das meine Software auf allem läuft was Windows XP und später heißt war mir schon lange klar ;) aber ein offizielles “Kompatibel für…” ist ja schon noch was anderes.
Jetzt habe ich die kostenlose Zertifizierung für die Windows 7 Kompatibilität hinter mich gebracht.
In Klartext ganz offiziell: AG-VIP SQL in der Version 1.20.008 ist kompatibel mit Windows 7 :!:

Verglichen mit der Vista Zertifizierung, die wir bei einem 3rd Party Unternehmen (VeriTest) durchgeführt haben, muss ich sagen: Windows 7 kompatibel zu werden ist nicht schwer
Es war wirklich kein großer Aufwand!

Wer sich die Spezifikationen durchgelesen hat wird sehen, dass sich gegenüber der Vista Zertifizierung kaum was geändert hat. Wer also seine Software bereits Vista kompatibel hat, kann gleich einen Durchstart machen und es für Windows 7 auch probieren. Und das schöne: Es kostet nichts!
Ich habe es nicht versucht, aber ich vermute mal, dass genau die Version die ich für Vista eingereicht habe auch durch die Windows 7 Zertifizierung gekommen wäre.

Noch ein paar Anmerkungen:

  • Ich kann jeden ermutigen, den Test zu machen, wenn man sowieso schon ein Code Signing Zertifikat und einen 64bit Rechner zur Verfügung hat. Wenn man auf dem man 64bit Windows 7 virtualisieren kann ist die Zertifizierung wirklich einfach. Ich habe VMWare benutzt und das ist einfach ein super Werkzeug für so etwas.
  • Wie bei vielen Zertifizierungen wird viel zu viel Gewicht auf Installation und Deinstallation gelegt. Das war bei der Vista Zertifizierung auch schon so.
  • Bei der Vista Zertifizierung war noch klar, wie und wo man Waiver (Freistellungen) bekommt, z.B. für Komponenten von Drittherstellern, die Ihre DLLs nicht signieren. Dazu gehört ja auch Microsoft mit den DLLs der MFC ;)
    In diesem Zertifizierungsprozess, erfährt man, dass man sie evtl. benötigt, aber nicht wo man sie bekommt…
  • Manche in meinen Augen wertvolle Tests in der Vista Zertifizierung, wie zum Beispiel, die korrekte Behandlung von Crashes, scheinen vollkommen entfallenzu sein.
  • Der Test bei dem 3rd Party Unternehmen war weitaus tiefer als das was man bei dem Selbsttest macht. Jetzt genügt ja die Software zu starten und wieder zu beenden. Bei den Tests zu Vista sind wir beim ersten mal durchgefallen, weil hier ein Bug in der MFC mit dem Application Verifier gefunden wurde, der uns beim Testen nicht aufgefallen war  (Siehe 1, 2, 3
    Ich empfinde den Selbsttest als zu schwach um dann ein Windows 7 kompatibel Logo zu bekommen.
  • Man muss versichern, dass man keine Spyware zertifiziert oder andere böse Software erzeugt… gelinde gesagt ein Scherz. Bei einem 3rd Party Tester würde solche Spyware (hoffentlich) nicht durchkommen. Das hoffe ich doch wirklich mal! Jetzt muss man nur einen Haken setzen, und sich selbst bestätigen, dass man es nicht tut, obwohl man es evtl. doch tut… ;)
    Das mindert den Wert dieses Logos ungemein.
  • Wenn man früher Geld investierte für eine Zertifizierung, hieß das nicht, dass man deshalb bessere Software produziert. Aber 1000$ waren dennoch eine Schwelle über die nicht jeder Hanswurst mit seiner Mickey-Maus-Software gegangen ist.
    Jetzt bleibt als Schwelle nur noch der Kauf eines Code-Signing Zertifikates bei VeriSign und so was kostet ca. 500$ im Jahr.
  • Ich vermisse schon lange das Verbot anderer Techniken, zum Beispiel ein Verbot von Systemweiten Hooks, wenn man Windows X kompatibel sein will. Wenn dann sollte so etwas auch nur mit einem Waiver und klarer Begründung erlaubt werden.
    Nicht wenige dieser mies programmierten Hooks sorgen für Instabilität, unnützes Aufblähen von Prozessen und manchmal auch miese Performance.

Als Fazit bleibt für mich die Frage:
Was nützt ein Logo, dass man zu leicht bekommen kann?

Es bleibt eine Marketing-Aktion und genauso wurde die Vista und jetzt auch die Windows 7 Zertifizierung auch bei uns in der Firma eingestuft. Technischen Nutzen hat das ganze nicht wirklich.

OfficeSoftwareVistaWindows 7Martin Richter - Sa 22 Aug 2009 18:34

Ich hatte es befürchtet. Bisher bin ich mit allen meinen privaten PCs bei 32bit Betriebssystemen geblieben.

Nun habe ich Windows 7 und habe mich mutig für meinen netten Samsung Laptop für ein 64bit OS entschieden. Dann kann ich meine 4GB Speicher wenigstens auch komplett nutzen.

Und jetzt fange ich schon an mich zu ärgern, denn ich benutze gerne Groove 2007 (die Ordnersynchronisation), weil es einfach praktisch ist. Aber was sehen meine Augen beim einrichten des Grove Kontos auf dem Rechner:

Groove-Dateifreigabe-Arbeitsbereiche werden in 64-Bit-Betriebssystemen nicht unterstützt.

Nicht zu fassen… Überall wird ein 64bit Hype betrieben und viele Werkzeuge funktionieren darauf nicht.
Und schon fange ich mich zu ärgern :| Manchmal sollte man sich vorher klug machen bei dem was man will.

CommunityProgrammierenVista / Windows 7Windows APIMartin Richter - So 15 Feb 2009 19:04

Sorry for blogging in English. I know that I am breaking my own rules ;)

Reasons for this article:
In the last years I found it more an more complicated to get bugs fixed in current software produced by Microsoft. My experience showed me, that the Microsoft product teams always look for new versions and new features and the Microsoft support teams and engineers don’t produce enough pressure that well known bugs get fixed in the currently used software products.

The reason why the Microsoft support rejected a request for a fix was very often that not enough customers are affected by the problem or bug. And this is often a problem for me and my company. We are just a small ISV so we can’t point to millions of affected users. And yes I know that hotfixes are expensive.
So usually we have to be flexible and have to find work arrounds.
But my feeling is that there would be enough impact and pressure for a hotfix, if it would be known to the public what problems exist and that there are others who have a request to get a special problem fixed.
Also a lot of programmers tend to avoid the creation of a support request, because the experience  shows: You put energy, time (and money) into a support request and the answers are in most cases: Will not get fixed, by design, and so on…

Another experience in the last years was, that even being an MVP doesn’t help to get anything fixed by Microsoft even if a lot of MVPs point out that there is a real need for a change or fix. 

So I just want to choose a new way, because there is no way to get votes of other people to a standard bug in a Microsoft product like it is possible on Microsoft Connect. But Connect is absolutely worthless if the product is already shipped!
I want to collect votes for this problem via my blog. I also informed the Microsoft support engineer who cares about the current incident.

If you agree and if you see a larger problem in this bug too, or if you have the feeling or knowledge that it has impact on your own software, than please write a comment to this blog article. Please leave your real email address or homepage URL. The email address will not be visible to the public, and I will forward it only to Microsoft if the poster agrees.

Description of the bug:

On January 17th, 2009 I reported a reproducible bug in Windows Vista in the article DrawText unter Vista gegenüber XP um bis zu Faktor 50 langsamer!  (The article is written in German, you find a description in English below in the next lines)

Fact:
Windows Vista and Window 7 are up to 50 times slower in the execution of a simple DrawText function with DT_CALCRECT set compared to Windows XP.
You can find the source code for a sample code (VS-2005 MFC project) that shows the bug here:  TestDrawText.zip. If you are just interested in the executable you can find it here TestDrawTextExe.zip.

And as far as I can see the overall performance of DrawText is affected.

My request:
If you find it important that this need a fix, or if you have the feeling or the knowledge, that you software might be effected. Please leave a comment here :!:

Or feel free to vote on the bug I filed for Windows 7 on Microsoft Connect:
https://connect.microsoft.com/windows7/feedback/ViewFeedback.aspx?FeedbackID=401007

Thank you :!:

Final Note (11.07.2009):
Read on here
http://blog.m-ri.de/index.php/2009/07/11/ausloesung-drawtext-unter-vista-gegenueber-xp-um-bis-zu-faktor-50-langsamer/

InternetOfficeSoftwareSupportMartin Richter - Do 12 Feb 2009 18:50

Microsoft SharedView  :!:

Es ist nicht ganz so wie Live Meeting und kann auch nicht alles was Live Meeting kann (Voice Übertragung, Aufzeichnung etc.). Und die Geschwindigkeit ist auch nicht soooo der Kracher.
Aber Microsoft Shared View ist auf jeden Fall für mich eine heiße Entdeckung und ein Tipp für all diejenigen, die evtl. auch mal dem/der 80 jährigen Vater/Mutter am PC Remote unterstützend unter die Arme greifen wollen, weil der was am PC nicht versteht ;) und gerade keinen NetViewer oder Live Meeting Account haben und es erscheint mir einfacher und effektiver als die Windows Remoteunterstützung.

Hier ein paar Features und Möglichkeiten:

  • Jeder Nutzer entscheidet welche Programme er freigibt, oder ob er gar (für einen Supportfall) den ganzen Desktop freigibt. Nicht nur derjenige, der die Session gestartet hat.
  • Jeder Nutzer verfügt automatisch über die Steuerung seiner freigegebenen Anwendung oder des freigegebenen Desktops.
  • Es ist möglich das jeder Sitzungsteilnehmer die Steuerung anfordern kann, sodass man aktiv beitragen und eingreifen kann.
  • Derjenige, der die Freigabe gestartet hat, erhält automatisch die Steuerung wieder wenn er mit der Maus klickt oder eine Taste auf der Tastatur betätigt.
  • Jeder Teilnehmer hat einen personalisierten Mauszeiger, mit dem er auf Bereiche hinweisen oder auch Bereiche hervorheben kann – ideal geeignet, um jeden Teilnehmer einzubeziehen und sicherzustellen, dass keine Details übersehen werden.
  • Und es gibt ein weiteres praktisches Feature: jeder Teilnehmer kann so genannte “Handzettel” bereitstellen. Das sind einfach Dateien, die sich andere Teilnehmer sofort herunterladen können.
  • SharedView integriert sich in den Messenger

Mehr hier unter diesem Link:
http://www.connect.microsoft.com/site/sitehome.aspx?SiteID=94

Es lohnt sich wirklich einen Blick auf dieses Stück Software zu werfen :!:

C++CommunityProgrammierenMartin Richter - Do 03 Apr 2008 18:10

Der folgende Community Event findet in Bad Homburg statt und nicht wie angekündigt in Frankfurt.

C++ Community Event in Bad Homburg mit Microsoft Program Managern
Ich habe den entsprechenden Artikel geändert.

Termin & Ort:

  • Datum: 17.4.2008, 16 – 19 Uhr

  • Ort: Steigenberger Hotel Bad Homburg
    Kaiser-Friedrich-Promenade 69-75
    61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Anmeldung erfolgt per Email über den offizieller Link für die Veranstaltung:
http://blogs.msdn.com/softwarehersteller/pages/cpp2008-4-ffm.aspx

C++CommunityProgrammierenMartin Richter - Di 25 Mrz 2008 17:59

Bei Microsoft passiert wieder mehr zum Thema C++.
Nachdem sich Dariusz Parys schon über volle C++ Vorträge bei dem Launch in Frankfurt wunderte und er nach Interessenten gefragt hat, die an weiteren lokalen Events für C++ interessiert sind tut sich nun was!

Am 17. April bietet Microsoft für die C++-Entwickler-Gemeinschaft eine dreistündige Veranstaltung zum Thema C++ in Visual Studio 2008 und dem VS2008 Feature Pack für C++ in Frankfurt/Main an.

Es wurden zwei Program Manager aus der Product Group eingeladen und sie einiges zum Thema C++ vortragen:

  1. What’s new in Visual Studio 2008
    • walkthrough new C++ features
    • VSTS for C++ developers
  2. A deeper look into the VS2008 Feature Pack for C++
    • demo of improvements to MFC
    • the value of TR1
  3. A brief glimpse into the future of Visual C++
    • highlights from what we’re building for the next version of C++

Termin & Ort (Update 31.03.2008):

  • Datum: 17.4.2008, 16 – 19 Uhr

  • Ort: Steigenberger Hotel Bad Homburg
    Kaiser-Friedrich-Promenade 69-75
    61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei :!:

Anmeldung erfolgt per Email über den offizieller Link für die Veranstaltung:
http://blogs.msdn.com/softwarehersteller/pages/cpp2008-4-ffm.aspx

Anmerkung (31.03.2008):
Der ursprüngliche Veranstalltungsort war Frankfurt. Wurde am 31.03. endgültig auf Bad Homburg festgelegt!

C++CommunityProgrammierenMartin Richter - Sa 10 Nov 2007 19:52

Eigentlich ist es ja schön, dass Microsoft sich endlich mal zu etwas mehr durchgerungen hat, als nur partieller Kosmetik im Bereich der nativen Softwareentwicklung mit C++.

Nach meiner Meinung kommt das ganze allerdings um Jahre zu spät! Ich hätte spätestens mit VS-2005 erwartet, dass Microsoft den verbalen Bekenntnissen, dass es weiterhin auch native Entwicklung mit C++ geben wird, auch Taten folgen lässt.

Microsoft hat sich mit der einfältigen Umbenennung von Visual Studio in ein VS.NET 2002 keinen Gefallen getan. Die Verunsicherung unter den vielen C++ Entwicklern durfte ich damals in Neuss beim großen Launch des VS.NET 2002 als ATE (Ask the Expert) am eigenen Leib erfahren.

Geändert hat sich nicht viel in den Jahren danach. Die Verunsicherung ist geblieben und Vertrauen wurde keines zurück gewonnen. Ein vorbehaltloses Prüfen der neuen Compiler und Visual Studio Versionen hat in vielen Firmen nicht stattgefunden. Die Änderungen waren gravierend sicherlich, wenn man den Compiler und die IDE von VC++ 6.0 mit der von VC++ 2005 vergleicht, da liegen einfach Welten dazwischen.

Irgendwie hatten zu viele Firmen und Entwickler das Gefühl “nun stirbt C++”, “jetzt  ist die vielfach totgesagte MFC wirklich tot”. Zuversicht in die bestehende Technologie zu setzen war einfach nicht da.

Das Micrsoft natives C++ nicht abschreibt wurde zwar ab und zu gesagt, aber das hörte sich eher wie Pfeifen im dunklen Wald an. Die ganze Situation machte es C# und .NET Entwicklern leicht auf C++ Entwicklern herumzuhaken und sie zutiefst zu bemitleiden (natürlich immer mit einem hämischen Grinsen). Und teilweise geschah dies sogar aus den eigenen Reihen von Microsoft. Hatte man auf einmal mit C++ keine zukunftsweisende Technologie mehr?
Die Tracks bei Kongressen füllten sich mit .NET Beiträgen. Und was sich in C++ getan hat (und es hat sich noch einiges getan) wurde kaum veröffentlicht oder nicht gehört. Auch was Dokumentationen betrifft, hat sich die C++ Gruppe nicht mit Ruhm bekleckert.

Noch “besser” wurde es als schwachsinnige Aussagen die Runde machte, dass die nächsten Betriebssysteme nur noch .NET erlauben würden, und demnächst alles, bis zum Treiber mit .NET entwicklet würden. C++ braucht man nicht mehr.
Schaut man sich heute an, wieviel .NET in Vista und Windows 2008 Server steckt, dann merkt man, wie blödsinnig diese Annahmen waren und das es kaum Ersatz gibt für native Entwicklung in C++.
Fakt ist: bis heute wurde keine wirklich weitreichende und wichtige Schnittstelle in Win32 geschaffen die nur aus der managed Welt anzusprechen wäre. Und selbst wenn, so ist die Brücke aus C++ in die managed Welt ist kurz…

Warum wurden keine Walkthroughs und Dokumentationen geliefert , die einem bei der Umstellung von Code der unter VC6 entwickelt wurde auf VC++2003/2005 erklären und leichter machen? Walkthroughs, die gezielt auf die speziellen Warnungen eingehen, die einem um die Ohren fliegen, oder konstruktiv bei Problemen mit dem Umstieg helfen, finden wir heute höchstens in der Community entsprechende Beiträge.

Wäre es zu viel verlangt gewesen, zum Beispiel sofort bei der Umstellung eines VC6 Projektes bestimmte Projekteinstellungen so zu gewährleisten, dass möglichst wenig Warnungen entstehen, aber der Programmierer auf die Änderungen, die seinen Code sicherer und kompatibler machen, klar hinweisen?

Es ist verschlafen worden! Ja es wurde Jahre lang geschlafen. MFCnext ist schön, nett. Das TR1 kommt ist prima. Ich frage mich aber ob es wirklich genügt das verloren gegangene Vertrauen wieder zurück zu gewinnen?

Just my 2 cents…

ProgrammierenSonstigesSupportMartin Richter - Do 03 Mai 2007 18:29

Aktuell packt mich so richtig die Wut. :evil: (und ich habe ziemlich viel Geduld)

Ich habe in den letzten Wochen zig-Fehler in den Compilern und Libraries von VC gefunden. Das fängt mit VC-2003 an und den hier geschilderten Fehlern in der MFC (siehe CPropertyPage Bug).
https://connect.microsoft.com/VisualStudio/feedback/ViewFeedback.aspx?FeedbackID=270493

Dann habe ich schon mehrere Bugs in VC-2005 gefunden. Unter andrem einige Probleme mit Attributed ATL.
https://connect.microsoft.com/VisualStudio/feedback/ViewFeedback.aspx?FeedbackID=98753
https://connect.microsoft.com/VisualStudio/feedback/ViewFeedback.aspx?FeedbackID=275256

Oder auch Fehler im Resource Compiler in allen VC-Versionen.
https://connect.microsoft.com/VisualStudio/feedback/ViewFeedback.aspx?FeedbackID=252616

Ganz zu Schweigen von so netten Sachen wie nicht funktionierende MT.EXE etc.
https://connect.microsoft.com/VisualStudio/feedback/ViewFeedback.aspx?FeedbackID=258108 

Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig, sondern zeigt nur die Erfahrungen der letzten beiden Monate. Ganz schweigen möchte ich von den Bugs, bei denen ich mich eingemischt habe, weil ich sie bestätigen konnte.

Meine Erfahrungen der letzten Zeit machen mich absolut frustig:

  1. Extrem viele Bugs werden einfach so geschlossen als “Nicht reproduzierbar”
  2. Bugs werden geschlossen ohne auch nur einen Kommentar!
  3. Bugs aus VC-2003 werden grundsätzlich abgewiesen, wenn sie in VC-2005 gelöst sind. Meistens werden sie als “nicht reproduzierbar” gekenzeichnet.
  4. Bugs aus VC-2005 werden auch nicht mehr angenommen, wenn diese in Orcas gefixt sind. Meistens werden auch sie als “nicht reproduzierbar” gekenzeichnet.
  5. Ideen, werden oft sofort abgetan, erst wenn man etwas mehr Druck als MVP dahinter legt (was ein normaler User nicht kann), wird etwas mehr darüber nachgedacht.
  6. Liefert man einen Workarround zum Bug eines anderen, wird der Bug oft sofort als gelöst geschlossen.

Stellt sich die Frage: Was gehört denn nach Connect?
Na es gibt ja eine Beschreibung. Auf der Seite: https://connect.microsoft.com/availableconnections.aspx
lesen wir zumindest noch folgenden Text:

Visual Studio and .NET Framework Visual Studio and .NET Framework

Bleibt aber die Frage warum VC-2003 und VC-2005 nicht mehr in diese Kategorie zu fallen scheinen. Ist also nur noch das neueste VC (also Orcas) das eigentliche VC, selbst wenn sich das noch in der Beta befindet?

Für was ist also http://connect.microsoft.com noch gut?

Scheinbar weiß bei Microsoft selbst auch niemand so genau, welche Bugs bei Connect eigentlich eingereicht und wie bearbeitet werden dürfen. Aktuell habe ich eine Anfrage laufen, die klären soll, welche Policy eigentlich hinter Connect steht.

:!: Mein Rat: Verwendet den direkten Weg über den Support. Als MSDN-Abonnement  hat man einige Support-Anfragen frei. Als Certfied Partner 5. Nutzt diese, alles andere scheint aktuell eher Zeitverschwendung und bringt einen nur zur Weißglut.

Es ist frustig, frustig, frustig…