TFSDeleteProject und der Fehler TF30063

Wer nach „TFSDeleteProject TF30063“ googled findet genug Treffer, die eine Lösung anbieten. Viel ist hier nicht mehr dazu zu schreiben.

Hier die für mich wichtigsten Links, für Erklärung und Lösung dieses TFS Problems:
http://blogs.msdn.com/dstfs/archive/2009/08/21/tfsdeleteproject-exe-thwarted-by-windows-sharepoint-services-permissions.aspx
http://vsts-fu.blogspot.com/2008/10/tf30063-you-are-not-authorized-to.html
http://social.msdn.microsoft.com/Forums/en-US/tfsadmin/thread/b5e6a42a-dc22-499c-97e0-4fe5b563d49a/

Der letzte Link beschreibt die Lösung, aber es geht auch etwas schneller ohne sich an die Site und den TFS anzumelden ❗

Wer in die Site-Administration geht wird dort immer den Benutzer TFSSETUP als Site Collection Administrators vorbelegt finden.
Anstatt nun den eigenen Account in die Sharepoint Site Collection Administrators und in die Team Foundation Administrators einzutragen, kann man dem Account TFSSETUP auch die Rechte geben sich lokal an einem beliebigen Rechner anzumelden auf dem VS-2008 installiert ist. Das geht am einfachsten wenn man den TFSSETUP Account in die Gruppe Benutzer/Domänen-Benutzer aufnimmt.
Oft wird dies bei der Installation und dem Anlegen des Accounts nicht einmal eingeschränkt, bzw. der Account ist bereits Domänen-Benutzer 😉
Also als TFSSETUP anmelden und schon läuft der TFSDeleteProject ohne Probleme.

PS: Wenn man es richtig macht nimmt man dem TFSSETUP Account hinterher wieder das Recht für lokales Anmelden, den er benötigt es nicht im Gegensatz zu TFSSERVICE… 😉

Der Visual Studio 2010 Release Candidate ist erschienen

Jetzt geht es in die Schlussphase ❗

Der Release Candidate für VisualStudio 2010 ist nun draußen. MSDN Abonnenten können ihn jetzt schon herunterladen. In den nächsten Tagen wird dann auch ein freier Download zur Verfügung stehen.
http://msdn.microsoft.com/en-us/vstudio/dd582936.aspx

Wie auch schon die Beta 2 gibt es für diesen RC eine Go Live Lizenz, mit der man direkt produktiv entwickeln darf.

Das endgültige Erscheinungsdatum bleibt weiterhin der 12. April 2010

PS: Das jetzt der RC erschienen ist, heißt auch, dass nur noch wirklich extrem gravierende Bugs entfernt werden. Mit dem meisten was wir im RC sehen werden wir wohl auch im fertigen Produkt leben müssen. Ich bin gespannt welche Fehler aus der Beta 2 überlebt haben 😉
Dennoch testen und Fehler melden: https://connect.microsoft.com/VisualStudio?wa=wsignin1.0

Alternative Geldanlage

Seit 2006 Muhammad Yunus für seine Arbeit und seine Grammeen Bank den Friedensnobelpreis bekommen hat, habe ich auch immer mal wieder über Mikrokredite und gerechte Geldanlage nachgedacht.

Durch einen Artikel in der OJC-Zeitschrift Salzkorn bin ich jetzt wieder einmal auf solch eine alternative Bank gestoßen, die Geldanlage nach anderen Maßstäben betreibt:
Oikocredit http://www.oikocredit.org

Ich denke, dass wir uns oft genug hinter dem Gedanken verstecken, dass man alleine nichts machen kann. Aber man kann ❗
Mit 200 Euro, die man für einem Genossenschaftsanteil investiert können viele andere Menschen in dieser Welt, zu gerechten Konditionen, eine neue Perspektive für ihr Leben erhalten.

Also warum nicht auch ein paar Euro investieren bei einer ganz anderen Art von Bank und dabei auch noch immerhin 2% Dividende zu erhalten ❓ Es muss nicht immer eine Spende sein ❗ 😉

Siehe auch http://www.ethische-geld-anlage.de, wen das Thema noch mehr interessiert.

Nachtrag 26.02.2010: Hier der direkte Link zu dem Artikel aus der Zeitschrift Salzkorn http://www.ojc.de/salzkorn/geldanlage-fair-gerecht-dritte-welt-sk4-2009.html

Mein „Baby“ ist nun „Kompatibel mit Windows 7“

Das meine Software auf allem läuft was Windows XP und später heißt war mir schon lange klar 😉 aber ein offizielles „Kompatibel für…“ ist ja schon noch was anderes.
Jetzt habe ich die kostenlose Zertifizierung für die Windows 7 Kompatibilität hinter mich gebracht.
In Klartext ganz offiziell: AG-VIP SQL in der Version 1.20.008 ist kompatibel mit Windows 7

Verglichen mit der Vista Zertifizierung, die wir bei einem 3rd Party Unternehmen (VeriTest) durchgeführt haben, muss ich sagen: Windows 7 kompatibel zu werden ist nicht schwer
Es war wirklich kein großer Aufwand!

Wer sich die Spezifikationen durchgelesen hat wird sehen, dass sich gegenüber der Vista Zertifizierung kaum was geändert hat. Wer also seine Software bereits Vista kompatibel hat, kann gleich einen Durchstart machen und es für Windows 7 auch probieren. Und das schöne: Es kostet nichts!
Ich habe es nicht versucht, aber ich vermute mal, dass genau die Version die ich für Vista eingereicht habe auch durch die Windows 7 Zertifizierung gekommen wäre.

Noch ein paar Anmerkungen:

  • Ich kann jeden ermutigen, den Test zu machen, wenn man sowieso schon ein Code Signing Zertifikat und einen 64bit Rechner zur Verfügung hat. Wenn man auf dem man 64bit Windows 7 virtualisieren kann ist die Zertifizierung wirklich einfach. Ich habe VMWare benutzt und das ist einfach ein super Werkzeug für so etwas.
  • Wie bei vielen Zertifizierungen wird viel zu viel Gewicht auf Installation und Deinstallation gelegt. Das war bei der Vista Zertifizierung auch schon so.
  • Bei der Vista Zertifizierung war noch klar, wie und wo man Waiver (Freistellungen) bekommt, z.B. für Komponenten von Drittherstellern, die Ihre DLLs nicht signieren. Dazu gehört ja auch Microsoft mit den DLLs der MFC 😉
    In diesem Zertifizierungsprozess, erfährt man, dass man sie evtl. benötigt, aber nicht wo man sie bekommt…
  • Manche in meinen Augen wertvolle Tests in der Vista Zertifizierung, wie zum Beispiel, die korrekte Behandlung von Crashes, scheinen vollkommen entfallenzu sein.
  • Der Test bei dem 3rd Party Unternehmen war weitaus tiefer als das was man bei dem Selbsttest macht. Jetzt genügt ja die Software zu starten und wieder zu beenden. Bei den Tests zu Vista sind wir beim ersten mal durchgefallen, weil hier ein Bug in der MFC mit dem Application Verifier gefunden wurde, der uns beim Testen nicht aufgefallen war  (Siehe 1, 2, 3
    Ich empfinde den Selbsttest als zu schwach um dann ein Windows 7 kompatibel Logo zu bekommen.
  • Man muss versichern, dass man keine Spyware zertifiziert oder andere böse Software erzeugt… gelinde gesagt ein Scherz. Bei einem 3rd Party Tester würde solche Spyware (hoffentlich) nicht durchkommen. Das hoffe ich doch wirklich mal! Jetzt muss man nur einen Haken setzen, und sich selbst bestätigen, dass man es nicht tut, obwohl man es evtl. doch tut… 😉
    Das mindert den Wert dieses Logos ungemein.
  • Wenn man früher Geld investierte für eine Zertifizierung, hieß das nicht, dass man deshalb bessere Software produziert. Aber 1000$ waren dennoch eine Schwelle über die nicht jeder Hanswurst mit seiner Mickey-Maus-Software gegangen ist.
    Jetzt bleibt als Schwelle nur noch der Kauf eines Code-Signing Zertifikates bei VeriSign und so was kostet ca. 500$ im Jahr.
  • Ich vermisse schon lange das Verbot anderer Techniken, zum Beispiel ein Verbot von Systemweiten Hooks, wenn man Windows X kompatibel sein will. Wenn dann sollte so etwas auch nur mit einem Waiver und klarer Begründung erlaubt werden.
    Nicht wenige dieser mies programmierten Hooks sorgen für Instabilität, unnützes Aufblähen von Prozessen und manchmal auch miese Performance.

Als Fazit bleibt für mich die Frage:
Was nützt ein Logo, dass man zu leicht bekommen kann?

Es bleibt eine Marketing-Aktion und genauso wurde die Vista und jetzt auch die Windows 7 Zertifizierung auch bei uns in der Firma eingestuft. Technischen Nutzen hat das ganze nicht wirklich.