Installation


InstallationInternetSoftwareVistaMartin Richter - Mi 05 Aug 2009 18:34

Ich habe auf einem 2008er Server auf IE8 umgestellt.
Seitdem öffnete der Explorer (nicht IE) alle Ordner in einem neuen Fenster. Die Einstellungen unter Extras -> Orderoptionen -> Allgemein sind jedoch korrekt eingestellt.

Bei einigem hin und herspielen zeigte sich, dass im Kontext Menü korrekt Explorer fett dargestellt wird.
Wähle ich auf einem Order aus dem Kontextmenü Explorer aus, wird dieser Ordner im selben Fenster geöffnet.
Mache ich einen Doppelklick dann öffnet sich ein neues Fenster erzeugt, so wie wenn man im Kontextmenü den Befehl Öffnen auswählt.

Eine Recherche im Internet ergab, dass ich nicht alleine bin. Ich habe danach auch einige Beiträge zu diesem Problem bzgl. XP gefunden und einige Registry Einträge in HKCR (Drive/Folder/Directory) mit einem Vista System verglichen und die sind alle identisch. Alle Lösungen, die ich im Netz fand haben mir nicht geholfen.

Ich habe dann versucht einige Explorer DLLs neu registrieren. DLLs, die auch in anderen Artikeln zu Explorer Problemen erwähnt wurden. Die Lösung kam ziemlich schnell mit der erneuten Registrierung der actxprxy.dll.

Die Lösung sieht also wie folgt aus:
cmd Prompt als Administrator öffnen und den folgenden Befehl ausführen:

regsvr32 actxprxy.dll
InstallationSoftwareVistaMartin Richter - Mi 10 Jun 2009 21:40

Wer, wie auch beim Vista SP1, einige 100 MB Speicher nach der Vista SP2 Installation zurückhaben möchte, der kann einfach die angelegten Backup Dateien entfernen. Natürlich nur wenn man SP2 auch wirklich nicht mehr entfernen will.

Dazu einfach das kleine Programm compcln aufrufen.Dazu muss man ein CMD-Fenster im Admin Modus öffnen und einfach folgenden Befehl ausführen:

%windir%\system32\compcln.exe

Die komplette Dokumentation findet sich hier:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd335037(WS.10).aspx

PS: Nett ist, dass dieses Tool auch die SP1 Dateien entfernt. Was ich noch nicht ganz verstanden habe ist ob auch andere Hotfix Backups entfernt werden. Bei mir auf meinem Laptop wurden durch dieses Tool ca. 500 MB freigegeben. Vista SP1 hatte ich bereits entfernt.

InstallationSoftwareToolsVistaWindowsMartin Richter - Do 22 Jan 2009 21:30

Standby und Hibernate können eine endlose Geschichte des Leidens sein. Das liegt an sich nicht an Vista, unter Windows XP hatte ich auch immer wieder Ärger.
Hier mal wieder zwei neue Erfahrungen:

Problem 1:
Ich fahre meinen Rechner meistens mit Hibernate am Tagesende herunter. Warum Ausschalten, wenn eben alles was man braucht beim neuen Einschalten sofort da ist. Nun wachte mein Rechner jedoch nachts um Mitternacht oder etwas später sofort wieder auf. Morgens lief der Rechner und schaltete auch (wegen Problem 2) nicht in den Standby.
Ursache 1:
Ich hatte Nero 9 installiert. Und Nero 9 hat einen Task in der der Aufgabenplanung mit dem Namen NeroLiveEpgUpdate eingetragen. Dieser veranlasste aus irgend einem Grund im Hibernate auch das Aufwachen des Rechners.
Einfach diesen Eintrag deaktiviert und endlich blieb der Rechner ausgeschaltet wie ich es wollte.

Problem 2:
Mein Rechner ging nicht mehr in den Standby. Er schaltete einfach den Bildschirm ab und das wars.
Ursache 2:
Hier war es die Windows Media Player Freigabe. In den Energieoptionen existieren extra Einträge unter Multimediaeinstellungen ob ein Standby auch bei existierenden Freigaben erlaubt ist.
Nachdem ich die Freigaben im Windows Media Player entfernt hatte – die ich sowieso nicht nutzte –  funktionierte auch wieder der Standby.

HardwareInstallationSoftwareVistaMartin Richter - Di 13 Jan 2009 20:19

Das neue Jahr bringt manchmal neues, in meinem Fall neue Hardware.

7 baugleiche Rechner eines namhaften Herstellers wurden neu angeschafft um 7 ältere Rechner eines anderen namhaften Herstellers zu ersetzen.
Als Software sollten vorhandenen Volumenlizenzen für Vista Business und Office 2007 installiert werden zuzüglich einigen anderen Softwarepaketen.

Weder mein Kollege noch ich, hatten Lust jeden einzelnen Rechner individuell einzurichten, da 90% der Installation identisch sein wird. Also ging ich auf die Suche nach Software um die Rechner entsprechend zu klonen.
Der Weg über SYSPREP und Vista Deployment war mir zu komplex. Es mag einfach sein, dass es einfach ist, aber die Anleitung dazu war es nicht.

Als zufriedener Acronis-Nutzer bin ich dann schnell auf Acronis Snap Deploy 3.0 gestoßen. Diese Software kann weitaus mehr, als ich tatsächlich benötige, aber mit einer Lizenz und den einfachsten Installationsform konnte ich alles machen was ich wollte.

Der gesamte Weg lässt sich so kurz beschreiben:

  1. Mit dem Acronis Media Builder eine bootbare CD, mit dem Acronis Master Image Creator und dem Acronis Standalone Utility erzeugen.
  2. Einen Rechner komplett installieren mit allem was man braucht und haben möchte:
    Vista, aktuelle Treiber für die Hardware dieses Rechners, Office 2007, Nero 8 Essential, Visio 2007, eigene Software, Faktura, entsprechende Druckertreiber, diverse Freeware Tools etc.. Nicht zu vergessen natürlich auch alle Servicepacks und Security Updates durchlaufen lassen.
    Eben alles, was grundsätzlich auf diesen Rechner soll damit er lauffähig (benutzbar) ist.
  3. Dann habe ich einen neuen System-Wiederherstellungs-Punkt gesetzt und alle Wiederherstellungsdaten entfernt und auch das Laufwerk bereinigt um nicht überflüssige Daten zu clonen.
  4. Rechner herunterfahren.
  5. Externe USB-Platte angeschlossen.
  6. Mit bootbare Acronis CD und dem Acronis Master Image Creator gestartet.
  7. Image auf USB-Platte gezogen.
  8. Neuen Rechner starten mit bootbare Acronis CD und Acronis Standalone Utility starten.
  9. Image auswählen, Optionen für Netzwerk (Domäne, Rechnernamen) und ganz wichtig Neue SID erzeugen lassen.
  10. Image aufspielen (<12 Minuten).
  11. Rechner neu starten. Der erste Start dauert etwas länger wenn die Netzwerkeinstellungen und die SID angepasst werden).
  12. …und der Klon ist fertig ;)

Das ganze Verfahren ist so einfach, dass man wirklich kein spezielles Know How benötigt.
Genial einfach und wirklich preiswert :!:

PS: Ichhabe wirklich nur einen klitzekleinen Teil der Fähigkeiten von Snap Deploy verwendet, aber für mich war es genug.
Wer mehr will ist sicherlich auch extrem gut bedient, wenn man sich die weiteren Fähigkeiten dieses Tools ansieht…

AllgemeinInstallationSoftwareToolsMartin Richter - Mi 19 Nov 2008 20:30

Wir nutzen in der Firma seit Jahren die Symantec Corporate Edition. Bisher in der Version 10.

Bei der Umstellung auf die neue 11er Version musste ich auf den Clients die alte Software entfernen.
Bei den Rechnern mit einer zentralen Installation wusste ich natürlich das Kennwort für die Deinstallation, denn das wurde von mir eingerichtet und lag im Password Safe.
Allerdings wurden scheinbar auch einige Clients von anderen Admins von CD aus installiert. Hier war mir nun unklar, was für ein Deinstallations Kennwort verwendet wird.

Nach einigem Suchen im Netz bekam ich drei Wege heraus die Corporate Edition zu entfernen:

  • Das Standardkennwort lautet bei einer nicht verwalteten Installation symantec
  • Man kann die Abfrage des Kennwortes bei der Deinstallation aber auch verhindern, indem man den Registryschlüssel UseVPUninstallPassword in HKLM\Software\Intel\LANDesk\VirusProtect6\CurrentVersion\AdministrtatorOnly\Security von 1 auf 0 umsetzt.
  • Symantec selbst bietet auf der Homepage eine komplizierte Beschreibung für die manuelle Deinstallation.
  • Nicht versucht habe ich das Norton Removal Tool, dass es auch gibt.
InstallationSoftwareToolsMartin Richter - Sa 27 Sep 2008 19:53

Ich selbst benutze Acronis als Datensicherungs Programm schon sehr lange. Zu Hause sind Acronis Home und meine Vista Rechner (Desktop + Laptop) ein gut eingespieltes Team.

Folgendes Erlebnis hat mich noch mehr von Acronis Home überzeugt:

  • Neulich beim Kaffeetrinken bei Freunden (absolute Computer-Laien) wird berichtet, dass ihr Rechner so langsam geworden wäre.
  • Nach einem Blick auf den XP SP2 Rechner und Analyse des Ereignisprotokolls stellt sich heraus, dass die Festplatte schon massenweise Fehler meldet. CHKDSK.EXE meldet eine sehr hohe Anzahl defekter Sektoren und läuft ewig.
  • OK! Neue Festplatte für einen Appel&Ei bei Ebay geordert.
  • Nach ein paar Tagen nachdem die Festplatte angekommen ist, von zu Hause Acronis Home als bootbare CD mitgenommen.
  • Neue Harddisk als Master an den zweiten IDE Channel angeschlossen.
  • Von CD Acronis gebootet.
  • Clonen der Festplatte angeschmissen.
  • Logisch: Nach ein paar Minuten die ersten Meldungen über Lesefehler. Alle ignorieren…
  • Acronis benötigt 4 Stunden für die Kopie, aufgrund der vielen defekten Sektoren (zwischendrin war die Prognose mal bei 17 Stunden)
  • Nach einem gemütlichen Ausflug und Kaffeetrinken ist der Clone-Vorgang fertig.
  • Alte Festplatte abgeklemmt, neue an IDE Channel 1 als Master.
  • Nichts sonst gemacht, Rechner bootet, alles toll und prima und der Rechner ist wieder so schnell wie dazumals.
  • Freund und Ehefrau wieder glücklich(er)… :-)

Einfach genial. So einfach und simpel hatte ich mir das ehrlich gar nicht vorgestellt. Ich war absolut positiv überrascht, da ich mich auch nicht für den genialen Hardware Bastler halte.

Wenn ich solche Festplattenwechsel gemacht habe, hatte ich bisher immer eine Neuinstallation vorgenommen, was sich bei mir auch meistens gelohnt hat. Bei meinen Freunden, wäre es unnötig gewesen, für das bisschen Word, Excel, Vokabeltrainer der Kiddys und Onlinebanking.

Für das Geld was dieses Acronis Home kostet ist es ein absolut geniales Rundum-Sorglos-Programm…

IDEInstallationProgrammierenSoftwareVistaVista / Windows 7Martin Richter - Mo 01 Okt 2007 20:36

Es ist ein Anachronismus und ich weiß gar nicht warum ich das hier schreibe. ;) Aber es gibt doch immer wieder Leute die Visual C++ 6.0 bzw. Visual Studio 6.0 auf Vista installieren wollen.

:!: Grundsätzlich rate ich jedem ab, für Neueintwicklungen VC6 weiterhin zu verwenden.
Dieser Compiler und diese IDE sind überaltert und VC2005 ist ein würdiger und wirklich guter Nachfolger. Was die Änderungen bzgl. Wizards etc. betrifft ist es reine Gewöhnungssache.

Nun aber gib es genug Legacy Code der evtl. einen Bugfix braucht. OK Also wie installiert man dann VC6 auf Vista? Bzw. Geht es überhaupt?
Ja! Es geht.

Wichtig ist, nur, dass man UAC für die Dauer der Installation am Besten komplett abstellt. Es genügt IMHO nicht nur das Setup als Admin zu starten. Das erkennt Vista sowie entsprechend und fordert dazu auf. Also bei mir spielte sich die Installation der Visual Studio 6.0 Enterprise Version in etwa so ab:

  • UAC abschalten (am einfachsten über die System-Steuerung) und den Rechner neu starten.
  • Nun unbedingt einen Account verwenden der lokaler Admin ist (Aber das war jedem klar, oder?)
  • VC6 Installation starten. Die nette  Meldung über bekannte Kompatibilitätsprobleme nehmen wir dankbar zur Kenntnis.
  • Jetzt wird evtl. die VM für Java aktualisiert und neu gestartet (was sonst).
  • Zwischendrin erfolgt noch mal eine Warnung über bekannte Kompatibilitätsprobleme die wir wieder gerne quittieren.
  • Nun dürfen wir wie gewohnt installieren. Man kann sich die Data Access Components übrigends sparen. Meistens sind sowieso schon neuere Versionen auf dem Rechner. Gleiches würde ich mit den SDK Tools machen. Diese alten Tools machen manchmal auch Ärger beim registrieren.
  • Irgendwann kommt manchmal noch eine Frage nach den JIT-Debugger  settings, am Besten auch die nicht verändern.
    Und wie gewohnt erfolgt ein Neustart der Maschine am Ende der Installation.
  • Danach VC6 SP6 installieren und Rechner neu starten (was sonst).
    Für SP5 muss man etwas hexen, aber es geht mit Tricks auch.
  • Danach UAC wieder einschalten, und es erfolgt der nächste Neustart ;)


Anmerkungen
:!:

  • Der Standard Pfad zum Anlegen der Projekt sollte natürlich nicht verwendet werden. Der liegt dämlicherweise ja unter C:\Program Files, aber ich gehe auch hier davon aus, dass dies logisch ist…
  • Beim ersten Start des Compilers und einiger Tools kommen wieder Meldungen über Kompatibilitätsprobleme (vcspawn.exe, rc.exe), diese schalten wir für immer aus.
  • Man sollte VC6 übrigends auch nicht nach VC2005 installieren. Andernfalls muss man VC2005 einer Reparaturinstallation unterziehen. Einige der Registrierungen für den Explorer werden sonst überschrieben und arbeiten nicht mehr korrekt. Aber das ist ja bei allen Installationen von mehreren VS Versionen schon so gewesen. Immer nacheinander installieren beginnend mit der ältesten Version!

Danach arbeitet VC6 ohne Murren. Wenn man möchte kann man für VC6 (devenv.exe) sogar manuell ein Vista Manifest geben, indem man die entsprechende devenv.exe.manifest Datei erzeugt. Nach Geschmack setzt man requireAdministrator oder asInvoker. Für bestimmte Fälle beim Debuggen bietet sich hier requireAdministrator an.

IDEInstallationProgrammierenSoftwareSonstigesMartin Richter - Do 13 Sep 2007 08:27

Vielleicht geht es einigen von Euch genauso und bekommt von Windows Update das “Sicherheitsupdate für Microsoft Visual Studio 2005 Service Pack 1 (KB937061)” immer wieder installiert.

Scheinbar trifft es alle diejenigen, die sich Crystal Reports nicht angetan haben, wie z.B. mich. Alle meine 4 Rechner (Vista+XP x86) sind davon betroffen. Dies entnahm ich den Infos eines Microsoft MSFT’s aus diesem Thread. Zitat:

Eric Brodish [MSFT]
If you have VS 2005 SP1 present but the Crystal Reports feature is not present, MS07-052 is re-offered. Customers are protected and are not at risk to this vulnerability We will be updating the detection on Microsoft Update, customers that have already installed this update need to take no action.  We are working to resolve this issue and it should be fixed shortly Thank you Eric

Gleiches scheinen andere auch herausgefunden haben in den MS-Foren

Wie stellt man es ab?

  • Einfach über den IE die Microsoft Update Seite aufrufen.
  • Benutzerdefinierte Suche starten
  • Die Updates anzeigen lassen
  • Den Haken entfernen und zusätzlich den Haken bei “Dieses Update nichtmehr anzeigen” setzen.

Beschreibung dieses Security Updates:
http://support.microsoft.com/kb/937061

InstallationProgrammierenSoftwareVistaMartin Richter - Mo 29 Jan 2007 11:12

Ganz Allgemein hier eine kleine Sammlung wertvoller Links für die Nutzung von Visual Studio 2005 unter Vista. Besonders der zweite Link ist wichtig nach meiner Meinung.

Installationshinweise:
http://support.microsoft.com/kb/929470/en-us

Visual Studio 2005 on Windows Vista Issue List – Running with normal user permissions http://msdn2.microsoft.com/en-us/vstudio/aa972193.aspx

Visual Studio 2005 on Windows Vista Issue List – Running with elevated administrator permissions http://msdn2.microsoft.com/en-us/vstudio/aa964140.aspx

InstallationSoftwareSQLVistaMartin Richter - Mi 24 Jan 2007 21:02

Fehlermeldung 29506Ich wollte mir das Microsoft SQL Server Management Studio Express auf Vista installieren. Aber während der Installation erhielt ich die folgende Fehlermeldung:

Bei der Installation dieses Pakets ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten. Es liegt eventuell ein das Paket betreffendes Problem vor. Der Fehlercode ist 29506.

Und nun? Man sollte doch annehmen, dass eine MSI-Datei sich installieren lässt und auch im Admin-Modus installiert wird. Pustekuchen.

Es geht doch, mit einem Trick:

Man starte eine Console im Admin-Modus: Rechtsklick auf die Verknüpfung und Als Administrator ausführen wählen. Dann von dort die entsprechende SQLServer2005_SSMSEE.msi aufrufen. Dann läuft das Setup ohne Fehler durch.

Langsam habe ich das Gefühl, dass dieses Verfahren zur Installation unter Vista grundsätzlich zu empfehlen ist. Leider kann man MSI-Pakete nicht direkt über ein Kontextmenü im Admin-Modus installieren.
Das wäre was für Vista SP1 ;-)

Nachtrag 22.08.2009:
Das Problem betrifft auch die Installation unter Windows Server 2008 als auch Windows 7, sofern UAC eingeschaltet ist. Das MSI Paket muss in jedem Fall als Admin (elevated) gestartet werden.

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