Tools


ProgrammierenSoftwareSonstigesToolsMartin Richter - Fr 02 Jul 2010 18:17

Hier mal eine Liste meiner Lieblingstools (nicht nur für die Software-Entwicklung).
Sowohl Freeware als auch Tools für die ich gerne Geld ausgegeben habe.

Und wie immer ist das natürlich auch eine Geschmacksache und über den Geschmack lässt sich bekannter Maßen auch streiten.

Kostenlose Tools in alphabetischer Folge

  • 7-Zip (http://www.7-zip.org/)
    Das rundum sorglos Paket, wenn es um Packen und Entpacken von Dateien geht.
  • Axialis IconWorkshop Lite (http://www.axialis.com/download/iwlite.html)
    Für mich der Beste Icon- und Bitmap Editor. Hier in der Lite Version wer kein Geld ausgeben will.
  • BugTracker.Net (http://sourceforge.net/projects/btnet/)
    Der TFS istprima für die aktuelle Projekt- und Entwicklungsarbeit. Aber als externes Portal und als Ideensamlung, oder auch als Vorstufe zum Filtern zwischen Second-Level-Suppport und der Entwicklung habe ich dieses Tool liebgewonnen. Flexibel, simpel, schnell, kein Wartungsaufwand.
  • Comment Reflower
    VS-2005: http://commentreflower.sourceforge.net/
    VS-2008 und VS-2010: http://www.kynosarges.de/CommentReflower.html
    Das Addin der Wahl um einfach Kommentare im Sourcecode zu formatieren.
  • Radio fx / ClipInc fx (http://www.tobit.de)
    Wer seine Musiksammlung einfach und legal erweitern will, kann dies mit diesem Tool machen.
  • Dependency Walker / Depends.exe (http://dependencywalker.com/)
    Unverzichtbar für die Analyse von ausführbaren Dateien. Besonders eben auch die Trace Funktionen, die auch das Aufspüren von Ladeproblemen bei COM Modulen unterstützt.
  • FileZilla (http://www.filezilla.de)
    Nicht unbedingt die tollste Öberfläche aber nützlich, schnell und effektiv.
  • Frhed (http://frhed.sourceforge.net)
    Der beste Hex-Editor, mit wichtigen Funktionen wie Ersetzen tauschen etc.
  • iTunes (http://www.apple.com/de/itunes)
    OK! Ich habe auch einen 20GB iPod. Aber dennoch ist iTunes für mich das beste Tool meine Musik zu verwalten. Ich habe mich mit dem Mediaplayer nie wirklich anfreunden können.
  • KeePass (http://keepass.info)
    Der Password-Safe! Wer viele Kennworte verwalten muss, ist froh komplexe Kennworte  verwenden zu können, aber sich nur eines merken zu müssen.
  • Notepad++ (http://notepad-plus.sourceforge.net)
    Ein Editor der mir vor allem wegen seiner erweiterten Funktionen für Lesezeichen (Zeilen mit Lesezeichen kopieren, löschen) wichtig ist. Früher habe ich Textpad verwendet nur wurde der einfach nicht vernünftig weiter entwickelt.
  • Sysinternal Suite (http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals)
    Die unentbehrlichen kleinen Helferleins um in den tiefen des Windows OS zu forschen. DbgView, Process Explorer und Monitor müssten geschrieben werden, wenn es sie nicht schon gäbe.
  • TCC LE (http://www.jpsoft.com/downloads/v11/tccle.exe)
    Wer das Geld für TCC nicht ausgeben will, bekommt einen guten CMD.EXE Ersatz, dem nur wenig zum großen Bruder TCC 11.0 fehlt.
  • TeamViewer (http://teamviewer.com/)
    Wer mal seinem älteren Vater/Mutter, Oma/Opa, oder dem Freund/Freundin schon mal am Telefon helfen musste, der freut sich über den TeamViewer! Mit dem Tool kann man das Problem, das man am Telefon in Worten kaum klären kann, schnell online lösen. Für den Privatgebrauch kostenlos! (Ansonsten sein Geld auch für eine Firma wert!)
  • TFS Power Tools (http://msdn.microsoft.com/en-us/vstudio/bb980963.aspx)
    Eigentlich muss man sich fragen warum diese Power Tools  nicht direkter Bestandteil des TFS sind. Aber es gibt sie ja zum Glück. (Besonders einen Blick wert ist die Windows Shell Extension)
  • WinMerge (http://winmerge.org)
    Wenn man öfters mal Reviews macht ist dies das Hilfsmittel der Wahl um Merges und Kontrollen von Änderungen von Sourcecode durchzuführen. 
  • WiX (http://wix.sourceforge.net)
    Wenn man auch etwas komplexere MSI Setup Projekte relativ einfach erzeugen will.

Tools, die (IMHO) ihr Geld Wert sind in alphabetischer Folge:

  • Acronis Home (http://www.acronis.de)
    Datensicherung der gesamten Festplatte, made easy. Dazu noch andere gute Tools (Clonen und Löschen von Festplatten). Für mich
  • Axialis IconWorkshop (http://www.axialis.com)
    Für mich der Beste Icon und Bitmap Editor. Wer kein Geld ausgeben will findet auch eine Lite-Version hier http://www.axialis.com/download/iwlite.html
  • CppDepend (http://www.cppdepend.com)
    Code Analyse mal ganz anders aber sehr effektiv (nicht ganz billig).
  • NOD32 von ESet (http://www.eset.de)
    Seit NOD32 der erste wirklich funktionierende Virenscanner unter Vista war bin ich bei ihm geblieben. Schnell, Effektiv. Macht das System nicht langsam. Klein und nicht mit überbordenden unnötigen Funktionen überfrachtet.
  • SpeedCommander (http://www.speedcommander.de)
    Da ich ein alter XTREE Fan war, habe ich mich nie an den Norton-Commander gewöhnen können. Aber mittlerweile habe ich die vielen integrierten Funktionen des SpeedCommanders schätzen gelernt. Ein zuverlässiges Tool für alles was man so mit Dateien machen muss. Tool einfach auch die FTP Integration, der Quickview, Synchronisation, einen kleinen pasablen Editor und manch anderes mehr.
  • TCC 11.0 (http://www.jpsoft.com)
    Das Beste CMD.EXE Substitut. Ich verwende das Ding seit alten 4DOS Zeiten. Ich kann genauso wenig ohne dieses Ding auskomen wie auch nicht ohne VA-X noch Programme schreiben kann. Auch als LE Version für den, der kein Geld ausgeben will http://www.jpsoft.com/downloads/v11/tccle.exe
  • TextPad (http://www.textpad.com)
    Über Editoren kann man sich bekannter Maßen streiten. Aber ich habe vor Jahren mir mal eine Lizenz gekauft und war eigentlich immer sehr glücklich mit dem Editor, obwohl in der letzten Zeit kaum noch etwas hier in der Entwicklung passiert. Vista wurde auch etwas verschlafen. Dennoch mag ich diesen aufgeräumten guten Editor.
  • Visual Assist (http://www.wholetomato.com)
    Das non plus ultra Addin für jeden Entwickler. Alt+M, ALT+G, ALT+O… all die netten Hotkeys, die man nicht mehr missen will, mit tollen Refaktoring Funktionen.
  • VMWare Workstation (http://www.vmware.com)
    Das Tool um viele Umgebungen auf einer Entwicklungsmaschine testen zu können. Mal kurz eine Beta zu installieren und und und… Virtual PC ist nett. VMWare Workstation ist besser.

Wer Lust hat kann ja seine Tools gerne als Kommentar ergänzen ❗
Vieles Gute kann man in dem unendlichen Angebot an Tools und Software leicht übersehen…

PS: Ich bin dann erstmal weg, ohne Internet und Laptop in der Sonne… also nicht wundern wenn ich mal nicht auf einen Kommentar antworte… 😉

C++OfficeProgrammierenSoftwareToolsMartin Richter - Di 01 Jun 2010 20:36

Am 15. Mai hatte ich eine erste Version meines Freeware Screen-OCR Programmes veröffentlicht. Siehe Tool: Screen-OCR, einfach mal Texte vom Monitor aus Bildschirmausschnitten und Grafiken in die Zwischenablage kopieren

Nun habe ich etwas Zeit für Version 2.0 gefunden ❗
Folgende Verbesserungen wurden eingebaut:

  • Etwas schönere UI für das Auschneiden aus dem aktuellen Desktop.
  • Deutsches und englisches Benutzerinterface.
  • Das Programm kann nur noch einmal gestartet werden. Mehrfaches Starten macht hier keinen Sinn.
  • Das Tool kann nun auch das letzte aktive Fenster per OCR erfassen, oder auch eine Bitmap in der Zwischenablage. Es wurde ein entsprechendes Drop-Down Menü eingebaut.
  • Es gab bei mehrfachen Aufrufen ab und zu Crashs, was offensichtlich daran liegt, dass die MODI-DLLs es nicht mögen geladen, entladen und wieder geladen zu werden.

Download hier  MRi-Screen-OCR Version 2.0

Falls man MODI nicht hat, hier kann man es kostenlos bekommen:
http://support.microsoft.com/kb/982760

ProgrammierenSoftwareToolsVS 2008VS 2010VS-Tipps&TricksMartin Richter - Do 20 Mai 2010 20:14

 Wer programmiert, der dokumentiert auch. Denke ich zumindest 😀

Ich zumindest habe teilweise Kommentare, die sich über 10 bis zu 100 Zeilen erstrecken. Die sind nah am Code und erklären, oft was die Hintergründe für das gewählte Design und Vorgehen sind.

Leider ist aber der Editor vom Visual Studio kein Word. D.h. absatzweisen Umbruch kennt das Ding nicht und manuell solche Texte inkl. Einrückungen und Listen mit Bindestrichen oder 1., 2., 3. zu formatieren ist etwas was gar keinen Spaß macht. Zudem sind die Kommentar Zeichen // oder * eher lästig als hilfreich beim schreiben.
Und auch VAX muss hier mal passen. Aber! Netterweise gibt e auch andere Addins.

Ich habe vor langer Zeit schon den Comment Reflower  entdeckt. Mit dem ist das Ganze ein Klacks.
Aus dem nachfolgenden Text:

// Dies ist ein Kommentar, den man nicht wirklich hier schreiben
// müsste und der
// eigentlich nichts bedeutet außer
// die Funktionen von einem netten Addin zu zeigen.
// Das
//  1. wirklich Arbeit erspart
//  2. total simpel zu bedienen ist
//  3. für alle VS-Versionen von 2005 über 2008 bis 2010 verfügbar ist.
// Was bei der Formatierung heraus kommt lässt sich sehen.

Wird in Null-Komma-Nichts der folgende Text:

// Dies ist ein Kommentar, den man nicht wirklich hier
// schreiben müsste und der eigentlich nichts bedeutet
// außer die Funktionen von einem netten Addin zu
// zeigen. Das
//  1. wirklich Arbeit erspart
//  2. total simpel zu bedienen ist
//  3. für alle VS-Versionen von 2005 über 2008 bis
//     2010 verfügbar ist.
// Was bei der Formatierung heraus kommt lässt sich
// sehen.

Wer noch mehr Beispiele sehen will, was das Tool leistet findet hier auf der Sourceforge Seite ein Vorher Nacher Pärchen.

Das Addin existiert für alles Visual Studio Versionen ab 2005.
Es kann hier heruntergeladen werden:

PS: Es empfiehlt sich ein Blick auf die Blockdefnition in den Einstellungen. Dort ist oft ein Leerzeichen hinter dem * bzw. // eingetragen. Leider lässt sich in meiner Version hier RegEx nicht einschalten. Wer also ein <tab>-Zeichen hinter dem * oder // hat wird sich wundern wenn das Addin keinen Kommentar findet. Ich habe das Leerzeichen einfach entfernt…

PPS: Für alle nicht C++ Entwickler. Das Tool funktioniert auch für VB und C# ❗

C++OfficeProgrammierenSoftwareToolsMartin Richter - Sa 15 Mai 2010 10:36

Im Second-Level Support habe ich es oft mit Fehlermeldungen zu tun, die mir von Kunden als Screenshots gesendet werden. Um das ganze in unserem Support-System zu dokumentieren, müssen die oft genug abgeschrieben werden. Oder ich möchte diese Texte haben um sie einfach in Google suchen zu können. Viele Leute wissen nicht, dass man ganz einfach Texte aus Messageboxen in die Zwischenablage kopieren kann. Also bekommt man Megabyte große Screenshots.
Lästig…

Es gibt einige kleine Tools  für Geld (z.B. von Abbyy) und auch einige kostenlose habe ich mal ausprobiert, mit denen man solch einen Screen-OCR durchführen kann. Aber die waren alle nicht das wahre oder unverschämt groß.

Da ich wusste, dass es

  1. im MODI (Microsoft Office Document Imaging) ein einfaches COM Interface gibt,
  2. ein Screenshot einfach zu machen ist und
  3. man mit GDI+ alle möglichen Grafikumwandlungen machen kann benötigt man
  4. nur etwas C++ als Kleber um alles zusammen zu bringen.

Herausgekommen ist Version 1.0 von MRiScreenOCR.exe. Eine simple Freeware EXE, mit der man einen beliebigen Bildschirmausschnitt per OCR in Text umwandeln kann und wahlweise in einem Dialog anzeigen kann oder direkt in die Zwischenablage kopieren kann.
Optional kann man das ganze über ein paar Optionen im Systemmenü steuern.
Eigentlich komplett selbsterklärend.
Wer weiß, vielleicht mache ich mich noch an Version 2.0 und ergänze noch eine Trayicon-Funktion optional.

❗ Einzige Voraussetzung MODI (Microsoft Office Document Imaging) muss installiert sein, damit das kleine Tool arbeiten kann (siehe auch Anmerkung unten). Sonst benötigt man nichts. Die EXE funktioniert stand alone mit XCOPY Installation. Das Tool wurde mit VC-2010 erzeugt, man benötigt also mindestens Windows XP SP2.

Hier kann man MRiScreenOCR.exe kostenlos herunter laden und es steht jedem als Freeware zur freien Nutzung.

PS:
MODI ist übrigens teil von Microsoft Office 2003 und Office 2007. Leider ist es im Office 2010 nicht mehr enthalten. Schade, denn es war für mich das primäre Programm Dokumente zu scannen zu archivieren und auch zu indizieren.

Nachtrag 18.05.2010:
Es ist ohne weiteres möglich nur MODI aus Office 2007 alleine ohne weitere Komponenten zu installieren. Das funktioniert sowohl auf 32bit Systemen wie auch auf 64bit Systemen.

Nachtrag 01.06.2010:
Die Version 2.0 von MRiScreenOCR.exe ist nun verfügbar.

Nachtrag 03.10.2011:
Ich zitiere den Kommentar von Robin hier:

falls man MODI nicht hat, hier kann man es kostenlos bekommen:
http://support.microsoft.com/kb/982760

ProgrammierenSoftwareToolsVS 2010VS-Tipps&TricksMartin Richter - Mi 28 Apr 2010 00:50

Microsoft ist es wirklich gelungen in zwei großen Schritten die VisualStudio Online Hilfe bzw. MSDN Integration von einem brauchbaren Tool in VC6, über VS-2003/5/8 wo es gerade auszuhalten war, in VS-2010 zu einem Ding zu verwandeln, bei dem mir fast die Worte fehlen.
Man schmeiße alle Funktionen des Hilfe-Viewers weg und behalte gerade die F1-Taste… alle Vorteile, die mir als Vorteile verkauft werden (keine separate Installation, alles im gewohnten Browser etc. siehe Video unten), sehe ich nicht als Vorteile gegenüber den Nachteilen, die in Kauf genommen wurden.
Ein vielleicht hartes Urteil, aber es geht seit Jahren in dieser Beziehung leider nur bergab.
– Just my 2 cents – 🙁

Das Erste was ich sofort vermisst habe war in der folgenden Reihenfolge:

  1. Dynamic Help
  2. Table of contents (TOC)
  3. Sync to TOC
  4. Index
  5. Filter
  6. Direkte Suche in VS, oder dem entsprechenden Viewer

Ich bin dann auf im Internet auf die Suche gegangen und wurde mit 2 Tools fündig, die einem hier helfen können:

HelpViewerKeywordIndex

Aber wie angekündigt soll es auch hier Verbesserungen geben. Und das außerhalb der Wartungszyklen des VS (siehe Video unten mit Ryan Linton). Zumindest was den Index betrifft und die Suchmöglichkeit innerhalb von VS betrifft schafft ein kleines Tool von Ryan Linton (wie versprochen seit dem 20.04.) wenigstens etwas Abhilfe, der HelpViewerKeywordIndex.

Mit diesem Tool erhält man zumindest mal wieder den Index und ein Suchfenster in VS.
Auch dass das Sucherergebnis in einen VS-Fenster angezeigt werden kann ist nett. Leider betrifft diese Einstellung nicht die Funktion der F1-Taste. In diesem Fall wird immer noch der externe Browser angeworfen und nicht der interne, oder ich habe die Einstellung nicht gefunden wo man mit der F1-Taste ein Browser Fenster in VS öffnet.
Ganz verstanden habe ich auch die Option „Display TOC in page“ nicht.
Das Tool ist zumindest mal ein kleiner Schimmer eines eventuellen zukünftigen Lichtblicks 😉

Aber wer weiß, vielleicht lässt Version 1.1 von  HelpViewerKeywordIndex nicht lange auf sich warten.

H3Viewer

Mit H3Viewer, von meinem MVP-Kollegen Rob Chandler, bekommt man zumindest mal wieder das, was man in VS-2008 auch hatte. Table of Contents, Sync to contents. Und der Viewer ist nicht im Browser. Mit dem Ding lässt sich leben oder zumindest ersetzt es den Viewer den wir aus VS-2005/8 kannten ziemlich gut. Und ja, es gibt auch hier wieder Bookmarks, die jetzt keine Favoriten Einträge im Browser sein müssen 😉
Besonders gefreut habe ich mich auch über die Funktion im Index die Doubletten zum gleichen Stichwort im Index in einem separaten Fenster wieder angezeigt zu bekommen, denn nicht jeder Treffer zu GetWindowtext ist der den ich suche.
Nett auch die TTS Funktion (Text to Speech)
Hier fehlen jetzt eigentlich nur noch die Filter zum vollständigen Glück.

Aber wer weiß, was Microsoft uns demnächst noch zu bieten hat. Laut der Homepage von H3Viewer hat Microsoft noch bereits einige andere Viewer in der Schublade.

Siehe auch:
http://channel9.msdn.com/posts/kmcgrath/Help-30-New-Help-System-in-Visual-Studio-2010/

Links:
http://visualstudiogallery.msdn.microsoft.com/en-us/4af86641-a302-4edf-9853-007bcc670b30
http://mshcmigrate.helpmvp.com/viewer

C++ProgrammierenSoftwareToolsMartin Richter - Mo 12 Apr 2010 20:16

Vor einiger Zeit habe ich versucht mit einem anderen Werkzeug mal den eigenen Code zu analysieren.
Ich habe CppDepend entdeckt.  http://www.cppdepend.com/

Gerade bei großen Projekten kann man schnell den Überblick verlieren und es ist schwierig die abhängigen Klassen und Objekte in Ihren Verbindungen zu sehen oder mögliche Designprobleme nachträglich festzustellen. Oder den richtigen Ansatzpunkt für Reviews zu finden. Man hat manchmal das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, aber man weiß oft nicht genau was.

CppDepend kann helfen schlecht konstruierte Klassen zu finden, Fehler in den Namenskonfentionen oder der Dokumentation und gezielter auf notwendige Reviews hinzuweisen.
Durch eine eigene Abfragesprache ist es extrem einfach große unübersichtliche Funktionen zu finden. Klassen mit zyklischen Abhängigkeiten und extreme Vererbungstiefen aufzuspüren. Besonders einfach wird es zum Beispiel auch Namenskonventionen zu überprüfen. Die eigene Codebase wird durch die Abfragesprache analysierbar.

Ich empfand die graphischen Darstellungen der eigenen Codebasis und die Ergebnisse der Abfragen in diesen Grafiken als extrem anschaulich und nützlich. Weitaus mehr als manche tabellarische Analyse meines Codes.

Einen guten Einblick was hier möglich ist liefern die Case-Studies. Wie zum Beispiel die Analyse der MFC 8.0 (VC-2005) http://www.cppdepend.com/MFC.aspx. Man kann die MFC sicherlich nicht als Glanzstück des OOP bezeichnen, umso mehr ist es mal interessant mit diesem Tool einen Blick auf die MFC zu werfen. Wem das nicht anschaulich genug ist kann sollte sich auch die anderen Case-Studies mal ansehen. Oder noch besser die Software 2 Wochen testen.

Ein gutes Tool, aber leider nicht ganz billig, aber in jedem Fall mal einen Blick wert.

SoftwareToolsWindowsMartin Richter - Sa 24 Okt 2009 20:13

An unserem primären DC (Windows Server 2003-SBS) läuft unter anderem auch ein ISA-Server 2004.
Irgendwie musste ich nach längerer Zeit mal wieder etwas kontrollieren, weil ein externer User keinen Zugriff bekam. Ich wollte die ISA-Server Console starten und erhielt die folgende Fehlermeldung:
Der ISA Server kann die Eigenschaftenseite nicht laden.
Fehler 0x80004005
Unbekannter Fehler

Isa1-1

Kurz danach noch einige andere Meldungen und abschließend diese:
Snap-In konnte nicht initialisiert werden.

Isa1-2

Am ISA-Server lag es nicht, denn mein Kollege konnte die ISA-Server Console, sofort starten. Also musste es mit meinem Account zusammenhängen.

Nach einigen Googeln fand ich die Lösung. Das Problem war die Managment Console selbst.
In der Registry werden bestimmte Daten zwischengespeichert. Und da schien etwas kaputt gegangen zu sein. Man kann diese Daten jedoch einfach löschen über Datei -> Optionen kommt man in die Datenträgerbereinigung. Dort einfach Dateien löschen auswählen und die abschließende Frage mit Ja beantworten und das war es.

Isa2

ProgrammierenRessourcenSoftwareToolsWindowsMartin Richter - Sa 29 Aug 2009 16:59

Der IconWorkshop von Axialis ist mein bevorzugter Editor für Bitmaps und Icons. Der IconWorkshop integriert sich in Vs-2005 und VS-2008 über ein Plugin.

Wer den IconWorkshop 6.5 noch nicht hat, der hat die Chance bis morgen den 31.08.2009 noch 50% Rabatt zu bekommen. Die Sommerrabatt Aktion gilt auch für alle anderen Axialis Produkte.

Alles weitere bei Axialis:
http://www.axialis.com/purchase/

Axialis

SoftwareToolsVistaMartin Richter - Mo 26 Jan 2009 20:19

Ich habe für einen Deployment Prozess noch einen etwas größere komplexe Batch-Datei. Die BAT Datei enthielt auch zum Teil eben Umlaute die ja nicht ANSI sein dürfen. Zudem auch einige der Verzeichnisse neuerdings Umlaute enthalten, dachte ich mir: „Was soll es, Du speicherst das einfach als Unicode Datei!“ Die Vista CMD.EXE wird ja anhand der BOM erkennen was los ist.

😯 Pustekucken ❗ CMD.EXE mag in keiner Art und Weise Unicode oder UTF-8 in Batch-Dateien.

No chance at all. Einzig zur Unicode-Ausgabe kann man die CMD.EXE verleiten.
Eigentümlich ist das schon, weil TYPE z.B. BOMs korrekt berücksichtigt.

Da merke ich mal wieder wie verwöhnt ich mit 4NT bin.

PS: Ich weiß das es in Zeiten der Powershell andere Möglichkeiten gibt.
Man kann mich mit entsprechenden Kommentaren also gerne verschonen. 😉

InstallationSoftwareToolsVistaWindowsMartin Richter - Do 22 Jan 2009 21:30

Standby und Hibernate können eine endlose Geschichte des Leidens sein. Das liegt an sich nicht an Vista, unter Windows XP hatte ich auch immer wieder Ärger.
Hier mal wieder zwei neue Erfahrungen:

Problem 1:
Ich fahre meinen Rechner meistens mit Hibernate am Tagesende herunter. Warum Ausschalten, wenn eben alles was man braucht beim neuen Einschalten sofort da ist. Nun wachte mein Rechner jedoch nachts um Mitternacht oder etwas später sofort wieder auf. Morgens lief der Rechner und schaltete auch (wegen Problem 2) nicht in den Standby.
Ursache 1:
Ich hatte Nero 9 installiert. Und Nero 9 hat einen Task in der der Aufgabenplanung mit dem Namen NeroLiveEpgUpdate eingetragen. Dieser veranlasste aus irgend einem Grund im Hibernate auch das Aufwachen des Rechners.
Einfach diesen Eintrag deaktiviert und endlich blieb der Rechner ausgeschaltet wie ich es wollte.

Problem 2:
Mein Rechner ging nicht mehr in den Standby. Er schaltete einfach den Bildschirm ab und das wars.
Ursache 2:
Hier war es die Windows Media Player Freigabe. In den Energieoptionen existieren extra Einträge unter Multimediaeinstellungen ob ein Standby auch bei existierenden Freigaben erlaubt ist.
Nachdem ich die Freigaben im Windows Media Player entfernt hatte – die ich sowieso nicht nutzte –  funktionierte auch wieder der Standby.

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