Kennwortabfrage bei der Deinstallation der Symantec Corporate Edition 10

Wir nutzen in der Firma seit Jahren die Symantec Corporate Edition. Bisher in der Version 10.

Bei der Umstellung auf die neue 11er Version musste ich auf den Clients die alte Software entfernen.
Bei den Rechnern mit einer zentralen Installation wusste ich natürlich das Kennwort für die Deinstallation, denn das wurde von mir eingerichtet und lag im Password Safe.
Allerdings wurden scheinbar auch einige Clients von anderen Admins von CD aus installiert. Hier war mir nun unklar, was für ein Deinstallations Kennwort verwendet wird.

Nach einigem Suchen im Netz bekam ich drei Wege heraus die Corporate Edition zu entfernen:

  • Das Standardkennwort lautet bei einer nicht verwalteten Installation symantec
  • Man kann die Abfrage des Kennwortes bei der Deinstallation aber auch verhindern, indem man den Registryschlüssel UseVPUninstallPassword in HKLM\Software\Intel\LANDesk\VirusProtect6\CurrentVersion\AdministrtatorOnly\Security von 1 auf 0 umsetzt.
  • Symantec selbst bietet auf der Homepage eine komplizierte Beschreibung für die manuelle Deinstallation.
  • Nicht versucht habe ich das Norton Removal Tool, dass es auch gibt.

Wie finde ich alte Artikel im Netz?

Microsoft ist dazu übergangen Artikel, die älter als 8 Jahre sind aus dem MSDN heraus zu nehmen. Leider! Denn viele wertvolle Windows API Artikel gehen damit verloren oder sind nicht mehr verfügbar, so zum Beispiel ist auch die OLE Bibel von Kraig Brockschmidt.

Besonders peinlich finde ich es, wenn Microsoft Artikel entfernt auf die in der KB noch Bezug genommen wird, wie zum Beispiel in diesem KB Artikel INFO: Syntax of the Res: Protocol and Some Known Related Issues.
Mir ging es um den Artikel http://www.microsoft.com/mind/0199/cutting/cutting0199.asp, dessen Link leider ins Leere verläuft.

Bleibt die Frage wie man solche alte Artikel wiederfindet, die noch von anderer Seite her referenziert werden ❓

Sofern man (wie hier) die komplette alte URL noch kennt gibt es zum Glück http://web.archive.org/   ❗

Einfach im Advanced Search die URL angegeben http://www.microsoft.com/mind/0199/cutting/cutting0199.asp

Und siehe da man erhält:
http://web.archive.org/web/*/http://www.microsoft.com/mind/0199/cutting/cutting0199.asp
Wie man sieht ist der Artikel Ende 2007 zuletzt auf den MS Seiten zu sehen gewesen.

Bleibt nur noch die Frage, wie man an die alten Links kommt ❓

Es gibt einen schnellen zweiten Weg, wenn der Artikel vor 2001 bereits veröffentlicht war. Google war so nett und hat uns Google 2001 bereitgestellt ❗

Die Suche ergab hier schnell das folgende Ergebnis:
http://www.google.com/search2001/search?hl=en&q=%22Pluggable+Protocols%22+res

Und siehe da, wir erhalten zusätzlich wieder einen Link auf das bereits erwähnte http://web.archive.org :
http://web.archive.org/web/2001/http://msdn.microsoft.com/library/periodic/period99/cutting0199.htm

Google 2001 kann hier also auch ein richtig gutes Helferlein sein um verschollene Informationen und Artikel wieder aufzufinden.

Klonen einer defekten Festplatte mit Acronis Home ohne Probleme

Ich selbst benutze Acronis als Datensicherungs Programm schon sehr lange. Zu Hause sind Acronis Home und meine Vista Rechner (Desktop + Laptop) ein gut eingespieltes Team.

Folgendes Erlebnis hat mich noch mehr von Acronis Home überzeugt:

  • Neulich beim Kaffeetrinken bei Freunden (absolute Computer-Laien) wird berichtet, dass ihr Rechner so langsam geworden wäre.
  • Nach einem Blick auf den XP SP2 Rechner und Analyse des Ereignisprotokolls stellt sich heraus, dass die Festplatte schon massenweise Fehler meldet. CHKDSK.EXE meldet eine sehr hohe Anzahl defekter Sektoren und läuft ewig.
  • OK! Neue Festplatte für einen Appel&Ei bei Ebay geordert.
  • Nach ein paar Tagen nachdem die Festplatte angekommen ist, von zu Hause Acronis Home als bootbare CD mitgenommen.
  • Neue Harddisk als Master an den zweiten IDE Channel angeschlossen.
  • Von CD Acronis gebootet.
  • Clonen der Festplatte angeschmissen.
  • Logisch: Nach ein paar Minuten die ersten Meldungen über Lesefehler. Alle ignorieren…
  • Acronis benötigt 4 Stunden für die Kopie, aufgrund der vielen defekten Sektoren (zwischendrin war die Prognose mal bei 17 Stunden)
  • Nach einem gemütlichen Ausflug und Kaffeetrinken ist der Clone-Vorgang fertig.
  • Alte Festplatte abgeklemmt, neue an IDE Channel 1 als Master.
  • Nichts sonst gemacht, Rechner bootet, alles toll und prima und der Rechner ist wieder so schnell wie dazumals.
  • Freund und Ehefrau wieder glücklich(er)… 🙂

Einfach genial. So einfach und simpel hatte ich mir das ehrlich gar nicht vorgestellt. Ich war absolut positiv überrascht, da ich mich auch nicht für den genialen Hardware Bastler halte.

Wenn ich solche Festplattenwechsel gemacht habe, hatte ich bisher immer eine Neuinstallation vorgenommen, was sich bei mir auch meistens gelohnt hat. Bei meinen Freunden, wäre es unnötig gewesen, für das bisschen Word, Excel, Vokabeltrainer der Kiddys und Onlinebanking.

Für das Geld was dieses Acronis Home kostet ist es ein absolut geniales Rundum-Sorglos-Programm…

CLIP.EXE der nette kleine Helfer unter Vista

Wer wollte nicht schon mal ganz schnell die Ausgabe eines Befehlszeilen Tools in der Zwischenablage haben. OK man kann einen Bereich mit dr Maus im Konsolenfenster markieren, aber was macht man wenn es um eine 2000 Zeilen Ausgabe geht?

Unter Vista ist das ganz einfach, man benützt einfach eine Pipe und CLIP.EXE!

DIR | CLIP

Siehe da. Man hat den gesamten Text in die Zwischenablage gepipet.
Was CLIP macht verrät es wenn man einfach mal CLIP /? ausführt.

CLIP

Beschreibung:
    Leitet die Ausgabe von Befehlszeilenprgrammen in die
    Windows-Zwischenablage um.
    Diese Textausgabe kann in andere Programme eingefügt werden.

Parameterliste:
    /?                  Zeigt diese Hilfe an.

Beispiele:
    DIR | CLIP     Erstellt eine Kopie des aktuellen Verzeichnis-
                         inhalts in der Windows-Zwischenablage.

    CLIP < README.TXT   Erstellt eine Textkopie von readme.txt
                         in der Windows-Zwischenablage.

BTW: Jeder 4NT bzw. TCC/LE Nutzer kennt natürlich schon längst den CLIP: Device! Diejenigen mussten auf solch ein Helferlein auch nicht bis Vista warten. Damit kann man das ganze auch einfach so

DIR > CLIP:

machen.

Abgespecktes 4NT als TCC/LE von JP-Software als Freeware

Ich bin seit Jahren ein begeisterter Fan von 4NT (kennengelernt habe ich es noch als 4DOS unter DOS 4.0).
Was man so alles vermisst wenn man mal mit CMD.EXE arbeitet merke ich immer sofort, wenn ich ein DIR oder COPY ausführe und die komplexen Ranges, die 4NT bietet , sofort vermisse.
Ganz zu schweigen von netten Befehlen wie LIST, SELECT und anderem.

Auf den großen Bruder Take Command habe ich bisher immer verzichtet.
Ich verwende 4NT gerade auch da, wo ich komplexe Batchfiles für den gesamten Weg vom Build bis zum Setup benötige. All‘ das Kopieren von Dateien und Tools anwerfen, die dann irgendwann ein fertiges SETUP Paket erzeugen. Es ist einfach unschlagbar von den internen Funktionen, die hier geboten werden.

Jetzt hat mich JP-Software überrascht:

  1. Negativ: 4NT als Produkt alleine gibt es nicht mehr. Man kann den gesamten Funktionsumfang nur noch als Take Command erhalten.
  2. Positiv: Es gibt 4NT in etwas abgespeckter Form nun als TCC/LE (Take Command Console LE) kostenlos ❗

Soweit ich das sehe fehlt nur der Batch-Debugger und der Batch-Compiler, die ich sowieso kaum nutze, sonst sind alle meine gliebten Befehlszeilenfunktionen vorhanden.
In den internen Funktionen wird man evtl. die Datums- und Zeitfunktionen vermissen, die komplett herausgenommen wurden. Gleichfalls wie einige andere Funktionen.
Selbst mit den eingeschränkten Funktionen: TCC/LE ist ein Muss ❗

Download hier: http://www.jpsoft.com/tccledes.htm

Hexeditoren

Seit Jahren habe ich Frhed als Hexeditor verwendet und man ist ja oft relativ unflexibel und schaut sich nichts Neues an, wenn man zufrieden ist mit dem was man hat. Zudem ja auch Visual Studio und auch mein TextPad Funktionen für das Arbeiten im binären Modus haben.

Jetzt bin ich doch auf etwas Neues gestoßen in Sachen Hexeditor und das ist HxD.
Er ist wirklich einen Blick Wert.

  • Schön ist gerade die Export-/Copy-Funktion, mit der man schnell mal binäre Daten in C Syntax erhält, oder auch HTLM für eine Doku.
  • Man kann einfach mal so in andere Prozesse reinsehen,
  • oder mal kurz die Festplatte „demolieren“.

Zum Rumschnüffeln und auch professionelles Arbeiten ein wirklich nettes Tool.