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SoftwareWindowsWindows 7Martin Richter - Di 08 Mrz 2011 20:27

Auch durch die Installation des SP1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 kann man durch das Aufrufen der Datenträger Bereinigung 0,8GB bis 2,5GB an Speicher freigeben.

Entfernen der SP1 Backupdateien für Window 7

Dazu startet man einfach die Datenträgerbereinigung (CLEANMGR.EXE) als Administrator. Oder man startet die Datenträgerbereinigung normal und klickt dann auf den Schalter Systemdateien bereinigen. Nur wenn man das Programm als Admin startet erhält man auch Zugriff auf die Backupdateien des SP1.
Bei mir wurden hier zwischen 0,5GB und 0,8GB freigegeben.

Entfernen der SP1 Backupdateien für Windows Server 2008 R2

Das Löschen der Backup Dateien des SP1 für einen Windows Server 2008 R2 ist hier beschrieben:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff817650(WS.10).aspx (ziemlich weit unten unter To remove service pack backup files).

Der Befehl zum Entfernen der Backupdateien für ein durchgeführtes Online-Update lautet entsprechend:
DISM.exe /online /Cleanup-Image /spsuperseded

bzw. bei Verwendung eines Offline-Images:
DISM.exe /Image:<path_to_offline_image> /Cleanup-Image /spsuperseded

Auf meinen Servern konnte ich durch diese Operation im Schnitt ca. 2,4GB freigeben.

Nachtrag (09.03.2011):
Es sollte klar sein, dass man die Installation des SP1 nach Löschen der Backup-Dateien nicht mehr rückgängig machen kann.

SoftwareToolsVistaMartin Richter - Di 01 Mrz 2011 19:53

Seit Wochen klagten unsere Damen vom Vertrieb, dass Ihre Warenwirtschaft (Sage Office Line 4 – 2010)extrem langsam startet. Bis zu einer Minute wird für den Start benötigt. An unseren Rechner (Alles Quadcores mit Minimum 3GB und Vista) kann es nicht liegen.
Ich habe mich mit dem ProcessMonitor auf die Suche gemacht konnte aber eigentlich nichts auffälliges feststellen.

Dann bin ich auf die Idee gekommen mal unsere Antiviren Software (Symantec Endpoint Protection) auszuschalten. WOW… Die OfficeLine startet in nicht weniger als 3 Sekunden :!:

Jetzt habe ich einfach die beiden Dateien “C:\Program Files\Sage\Office Line\4.2\Abf\OLABF_001.ADE” und “C:\Program Files\Sage\Office Line\4.2\Rewe\OLREWE_001.ADE“, der Warenwirtschaft bzw. des Rechnungswesen durch eine extra Regel in der Endpoint Protection ausgenommen und siehe da alles gut.

Die Endpoint Protection kenne ich sonst nicht so als Systembremse, aber wie man sieht lohnt sich manchmal ein kritischer Blick auf das eigene AV System.

InstallationReal LifeSoftwareMartin Richter - So 06 Feb 2011 17:10

Unsere Firmeninfrastruktur ist bisher auf 3 Server verteilt. Die Server selbst sind noch so richtige Siemens Hardware, oder vielleicht sollte man sagen Heavyware. Wenn die einem auf den Fuß fallen, dann schade um den Fuß ;-) :

  • Ein Siemens Primergy E200 Tower mit 2x 1Ghz PIII Prozessor (2 Kerne), 2GB RAM, mit RAID5 SCSI Subssystem.
    Mit SBS-2003 (32bit). In Betrieb seit 2004 :!:
  • Ein Siemens Primergy TX200 Rack-Server mit 2×2.4 Ghz Xeon-HT Prozessor (2 Kerne, 4 Threads), 3GB RAM, mit RAID5 SCSI Subssystem
    Mit Windows Server 2008 (32bit). In Betrieb seit 2007.
  • Ein Siemens Primergy TX200 Rack-Server mit 1×2.4 Ghz Xeon-HT Prozessor (1 Kern, 2 Theeads), 3GB RAM, mit RAID5 SCSI Subssystem
    Mit Windows Server 2003 R2 (32bit). In Betrieb seit 2007.

Im Winter kann man die drei auch locker als Heizung missbrauchen. Im Sommer muss eine Klimanlage den Serverraum auf maximal 23 Grad halten.

Die drei werden nun durch virtualisierte Server ersetzt. Der neue Host ist ein Dell T310, mit einem Xeon X3470 Prozessor 2,93GHz (4, Kerne, 8 Threads), dazu 24GB RAM und ein RAID5-SATA Subsystem.

Das Host und die Guest Systems sind einheitlich Windows Server 2008 R2 mit 64bit. Das Ganze läuft auf Hyper-V.
Umziehen bzw. ersetzt werden müssen nun Exchange, 3 SQL-Server, TFS-2010, ein Sharepoint Server, Sage-Office-Line, ein zusätzlicher Mailserverein Antivirensystem, ein File- und Druckerserver, der PDC und ein ganzer Haufen anderer kleiner andere Dienste.

… und da stecke ich nun mitten drin, bzw. bin schon ziemlich weit durch.

ProgrammierenSoftwareVistaVista / Windows 7Windows 7Windows APIMartin Richter - Fr 21 Jan 2011 20:05

Es waren einmal die Zeiten in denen man in C:\WINDOWS\TEMP einfach mal eine Datei anlegen konnte und jeder darauf zugreifen konnte.
Seit Windows Vista hat sich ja einiges getan was Sicherheit betrifft, besonders auch die Rechtevergabe auf Dateien, die im C:\Windows\Temp Ordner angelegt werden.

Ein Programm  im Rentenalter (es ist gerade mal so um die 16 Jahre alt ;) geschätzt) erzeugte in C:\WINDOWS\TEMP eine Datei, mit der bestimmte Zugriffe abgesichert wurden. Darunter auch wenn mehrere Instanzen des Programms auf einem Rechner liefen. Das funktionierte prima. Die Datei wurde unter einem festen Namen angelegt und nicht entfernt, nachdem das Programm beendet wurde.

Seit Vista gibt es aber nun ein kleines Problem.:
Seit Windows Vista darf in C:\WINDOWS\TEMP immer noch jeder User Dateien erzeugen. Auf diese Dateien hat er auch vollen Zugriff. Aber auf diese Dateien hat kein anderer Nutzer mehr Zugriff… :eek: … und selbst ein Admin muss erst hier erst den Besitz übernehmen, wenn er die Datei nicht erzeugt hat.

Und nun hat diese kleine alte Programm den folgenden Effekt:

  • Benutzer A meldet sich an.
  • Benutzer A startet das Programm Er arbeitet damit und die temporäre Datei wird in C:\WINDOWS\TEMP angelegt.
  • Benutzer A meldet sich ab und beendet das Programm.
  • Benutzer B meldet sich an.
  • Benutzer B startet das Programm und … bekommt eine Fehlermeldung mit einem “Access denied!”.

Mit den neuen Rechten, die auf dem C:\WINDOWS\TEMP Verzeichnis liegen, kann der zweite Benutzer auf diese Datei nicht mehr zugreifen auf die eben nur der Erzeuger Zugriff hat, und der ist eben Benutzer A.

PS: Es Frage mich keiner warum C:\WINDOWS\TEMP aus GetWindowsDir und angehängtem Text TEMP zusammengesetzt wurde. Vermutlich um zu umgehen, dass ein privates temporäres Verzeichnis benutzt wird. Tja und CSIDL_APPDATA war dem damaligen Entwickler (evtl. noch unter Windows 3.1) nicht bekannt.

SoftwareSupportToolsMartin Richter - Mi 22 Dez 2010 18:48

Wie gut das manche Anzeigen einfach nicht stimmen:

In einer Teamviewer Session bekam ich beim übertragen der Datei, den Hinweis, dass es ca. 357.020 Jahre dauern wird bis die Datei übertragen ist :eek:
Das Ganze obwohl der Fortschrittsbalken zügig voran geschritten ist. Das Ganze hatte wirklich nur 25 Sekunden gedauert und ich musste mich sputen das Bild einzufangen.

Berechnungen über die Dauer von Operationen führen immer wieder zu erstaunlichen Ergebnissen in unserer Branche…

SoftwareToolsMartin Richter - Fr 26 Nov 2010 18:30

Der Axialis-Icon-Workshop ist mein favorisiertes Grafik Utility.

Bis zum 30. November gibt es 50% auf alle Axialis Produkte:

ProgrammierenSoftwareToolsVS 2010Martin Richter - Sa 13 Nov 2010 09:25

Das sich doch relativ viele Entwickler (wie auch ich hier in meinem Blog) negativ über die MSDN-Hilfe Integration in VS-2010 geäußert haben hat scheinbar Spuren hinterlassen, wie in Jeff Brattens Blog zu lesen ist:

http://thirdblogfromthesun.com/2010/10/the-story-of-help-in-visual-studio-2010/
http://thirdblogfromthesun.com/2010/10/the-story-of-help-in-visual-studio-2010-part-2/
http://thirdblogfromthesun.com/2010/10/the-story-of-help-in-visual-studio-2010-part-3/

Besonders Teil 3 mit dem Ausblick auf SP1 ist interssant. Ich zitiere direkt aus Part 3:

New Features in Visual Studio SP1

We’ve made three major changes to the Help Viewer in SP1. First, we’ve abandoned the browser-as-local-help-viewer and implemented a simple client application for offline help. The help window is no longer lost in the set of browser tabs you have open and the help application icon can be easily located in the taskbar. F1 Help re-uses the currently active tab instead of creating a parade of open tabs that must be manually managed. The help application can be sized and placed anywhere on your desktop and retains its size and placement across sessions. The navigation panel width is resizable and it can be placed to the right or the left of the content.

Second, with the flexibility we gain from building a client application, we’ve re-introduced many of the productivity/efficiency features found in Document Explorer. The viewer features four navigation tabs: a fully-expandable table of contents that can be explored without reloading the current topic, a keyword index, a Favorites and History tab, and a search results pane. The search results pane allows you to refine your search queries without losing your current topic context. In addition, context menus and shortcut keys allow you to access features quickly without excessive need for a mouse.

HardwareProgrammierenVista / Windows 7Windows 7Martin Richter - Fr 12 Nov 2010 20:35

Unsere Abteilung durfte für dieses Jahr (vor Weihnachten) noch Wünsche äußern. Und unser neuer Azubi brauchteinen besseren Rechner.
Jetzt bekommt er meinen Fujitsu Siemens Q8200 (Quad Core mit 2, 33 Ghz) mit 3GB RAM, 500GB Platte und Nvidia 9300 GE, das OS bisher war Window 7 Ultimate 32bit.

Ich habe schon meinen neuen ausgepackt ein Dell i7-870 (2,93GHz, 4 Cores, 8 Threads) mit 2x1TB Raid1 und 8GB Hauptspeicher dazu eine Nvidia GTX460 auch mit 1GB. Das Ganze wird dann mit Windows 7 Ultimate 64bit laufen.

Gegenüber meinem Intel Q8200 ist der neue rein gefühlsmässig im ersten Moment nicht schneller. Und von der schnellen Graka habe ich aktuell nichts, denn ich arbeite ziemlich oft nur Remote auf den Maschinen. Aber auf die 8GB Hauptspeicher und auf die 64bit Installation und virtuellen Maschinen, die meinen Rechner nicht mehr in die Knie zwingen, da freue ich mich schon echt drauf.

TFSToolsVS 2010Martin Richter - Mi 10 Nov 2010 20:10

Ich und meine Kollegen benutzen gerne Shelvesets um uns Code gegenseitig zuschieben zu können, oder Testcode auszuprobieren.

Problematisch ist allerdings, dass die Dateien alle nicht ausgechecked sein dürfen, die man mit dem Shelveset laden möchte. Doof! Ein Merge ist mit VS-2010 nicht möglich, wenn man ein Shelveset lädt.

Glücklicherweise gibt es aber die Team Foundation Server Powertools. Und in diesem genialen Tool-Paket ist auch netterweise der Befehl: tfpt unshelve verfügbar! Und damit kann man in gewohnterweise, ein Shelveset in die eigenen bereits bearbeiteten Source hinein-mergen.

C++CommunityProgrammierenSoftwareVistaWindowsWindows 7Martin Richter - Di 19 Okt 2010 13:53

Seit Windows Vista ärgere ich mich über die Anzeige der Datei-Eeigenschaften.
Bei ausführbaren Dateien gibt es nicht mehr den schönen Versionsinfo Dialog aus XP, sondern eine Detailseite, die nicht auf den ersten Blick alle Infos liefert die man als Entwickler möchte. Zudem unterschlägt die Seite noch einiges Wissenswerte.

Jetzt hat “Fish” David B. Trout auf Codeproject eine Extension bereit gestellt, die die alte Versionsinfo wieder in den Explorer integriert.
Das Addin ist zwar nicht lokalisiert und zeigt die internen VERSIONINFO Tags an, aber das ist eigentlich kein Problem.

http://www.codeproject.com/KB/shell/VersInfoEx2.aspx

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